Stefan Roßkopf, Geschäftsführer der Teamtechnik GmbH (Bilder: Teamtechnik Gruppe)

Stefan Roßkopf, Geschäftsführer der Teamtechnik GmbH (Bilder: Teamtechnik Gruppe)

von Benjamin Köbler-Linsner

FREIBERG AM NECKAR. Erneut befreit sich ein deutsches Unternehmen aus den Fängen der Wirtschaftskrise. Dipl.-Ing. Stefan Rosskopf, Geschäftsführer des Freiberger Unternehmens Teamtechnik, prognostiziert für 2010 ein Umsatzvolumen von deutlich über 70 Mio Euro. „Damit erreichen wir wieder das Niveau von 2008, dem bislang erfolgreichsten Geschäftsjahr in unserer Unternehmensgeschichte“, sagt Rosskopf. Verantwortlich für die positive Stimmung sind mehrere große Auftragseingänge im ersten Quartal 2010.

Bereits Ende der 90er Jahre hat sich die Teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH mit hochflexiblen Montage- und Prüfanlagen einen Namen gemacht. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen auf komplexe Prozesstechnologien spezialisiert. Einst für die Automobilindustrie entwickelt, werden die flexiblen Anlagen inzwischen auch von den Branchen Solar- und Medizintechnik geordert.

Die Serienfertigung von energieeffizienten Komponenten aus dem Motoren- und Getriebebereich, wie beispielsweise neue Steuer- und Ventiltechnologien, sorgt für Großaufträge und damit eine Belebung der Absatzzahlen in der Automobilbranche. Weitere Großaufträge folgten aus der Medizintechnik, für die Teamtechnik eine eigene flexible Anlagenplattform entwickelt hat, die auch in Reinraumklasse 10 000 produziert. In der Medizintechnik liegen flexible Automatisierungsanlagen auf Grund schwer prognostizierbaren Stückzahlentwicklungen und Variantenproduktion im Trend. Für zusätzlichen Aufschwung sorgt der rasant wachsende Solarmarkt in China. Dieses Jahr wurden von Teamtechnik bereits 25 s. g. Stringeranlagen, welche für die Herstellung von Photovoltaikmodulen benötigt werden, produziert