Mit diesen UV-Farbsensoren ist eine Unterscheidung zwischen zwei farblich unterschiedlich

Mit diesen UV-Farbsensoren ist eine Unterscheidung zwischen zwei farblich unterschiedlich fluoreszierenden Objekten möglich. (Bild: Sensor Instruments GmbH)

THURMANSBANG (rm). Damit wird auch eine Unterscheidung zwischen zwei farblich unterschiedlich fluoreszierenden Objekten möglich. Infolge des gepulsten Betriebes der im Farbsensor integrierten UV–LEDs wird eine etwaige Fremdlichtbeeinträchtigung effektiv vermieden.

Über die serielle Schnittstelle lässt sich der Sensor mit der Windows-Oberfläche Spectro3-Scope einfach einstellen. Die Scanfrequenz der Sensoren beträgt dabei typ. 40 kHz, die Schaltfrequenz an den +24 V-Digitalausgängen liegt bei 25 kHz.

Bislang vorliegende Lumineszenzsensoren erlauben zwar eine Detektion von fluoreszierenden Objekten, jedoch nur in Hinblick auf die Intensität. Außerdem haben manche Sensoren Probleme bei schwach fluoreszierenden Produkten, sind fremdlichtempfindlich und haben Schwierigkeiten bei größeren Objektdistanzen.

So ergeben sich mit dieser Art von Sensoren beispielsweise Probleme bei der Lecksuche an Schweißnähten von Geräten wie Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen. Hierbei wird der Innenraum des Blechgehäuses mit gelb fluoreszierender Flüssigkeit besprüht, um anschließend außenseitig eine Leckkontrolle entlang der Schweißnähte durchzuführen.

Da zu diesem Zeitpunkt jedoch noch Ölrückstände am Blechgehäuse vorhanden sein können und diese zudem bei UV-Licht-Beleuchtung im blauen Wellenlängenbereich fluoreszieren, aber auch Detektionsprobleme bei größeren Abständen auftreten können, erscheint eine Lecksuche als nicht allzu aussagekräftig.

In einem anderen Beispiel geht es um die Unterscheidung von fluoreszierenden Farbmarken, wie sie zur Regelung der Seiten- und Längsregister in der Druckindustrie benutzt werden. Auch hier gibt es Probleme, die verschiedenfarbig fluoreszierenden Marken allein durch die Intensität auseinander zu halten. Zudem erweist sich speziell die rot fluoreszierende Marke als schwierig. Hinzu kommt noch, dass die Marken auch noch bei hoher Geschwindigkeit besonders präzise in Hinblick auf die zeitliche und örtliche Erfassung detektiert werden müssen.