Hekuma Entnahme  Kameraprüfung Verpackung

Für die Messe wurden die Module Entnahme, Kameraprüfung und Verpackung von Pipettenspitzen umgesetzt. – Quelle: Hekuma

Kosten einsparen, Produktivität steigern, Effizienz erhöhen – das sind maßgebliche Gründe dafür, dass sich das Modularitätsprinzip, gerade auf dem technischen Sektor immer mehr durchsetzt. Ob Hard- oder Software-Ausstattung, die Implementierung neuer Schnittstellen oder die Umstellung kompletter Produktzyklen: Die Integration singulärer, in sich abgeschlossener Funktionsbaugruppen in ein zentral gesteuertes System bietet in unterschiedlichen Entwicklungs- und Fertigungsumgebungen unterschiedliche Vorteile – und das vor allem in der Automatisierungstechnik. Gerade hier können Maschinenbauer und -betreiber auf breiter Basis von der Integration unterschiedlicher Funktionsbaugruppen und damit von den Stärken der Modularität profitieren.

Dass Modularitätsprinzipien auch auf die Entwicklung kundenindividuell konzipierter Hochleistungssysteme angepasst werden können, zeigt der bayerische Automatisierer Hekuma. Seit 2013 in der Planung wurde die neu entwickelte Bauweise HEKUflex zum ersten Mal in Europa im Oktober 2015 auf der Kunststoff-Messe FAKUMA 2015 präsentiert.

Als Beispiel für die Realisierung von HEKUflex wählten die Hekuma-Entwickler das Modell einer Spritzguss-Entnahmeautomation mit nachgelagerten Funktionsschritten und definierte anhand der Funktionsbaugruppen zunächst verschiedene, miteinander kombinierbare Modulgrößen. Dazu kamen Standards, in deren Rahmen die unterschiedlichen Funktionen der Automation festgelegt wurden, ebenso wie für die Materialien, die dabei als Grundlage dienten. Mit Blick auf die Branchen, in denen man tätig war, entschied sich Hekuma dabei für die Ausführungsvarianten: Glas, Edelstahl und beschichtete Materialien. Positiver Nebeneffekt: Das Design des Systems profitiert sichtbar von der Materialwahl und der übersichtlichen Anordnung der Module.

www.hekuma.com