Einfache Programmierung per Tablet-PC (hier: Apple iPad): Ethernet TCP/IP macht den Greifer WSG 50

Einfache Programmierung per Tablet-PC (hier: Apple iPad): Ethernet TCP/IP macht den Greifer WSG 50 webfähig. (Bild: Schunk)

LAUFFEN (mg). Über einen gewöhnlichen Webbrowser kann der WSG 50 besonders schnell und einfach in Betrieb genommen werden, verspricht Schunk. Eine Installation von Software sei nicht erforderlich. Der WSG 50 sei erstmals in der Lage, durch seine integrierte Greifteildetektion und die hohe Positioniergenauigkeit einen Greifbefehl taktzeitoptimiert auszuführen.

Die übergeordnete Prozesssteuerung werde erheblich entlastet. Dabei ist der WSG 50 laut Schunk „ein Universalgenie“ – für besonders knifflige Fälle könne sein Funktionsumfang über die eingebaute und leicht zu erlernende Skriptsprache kundenseitig individuell angepasst werden. Die erstellten Skripte werden dabei auf der eingebauten SD-Karte abgelegt.

Als erster Greifer verfügt der WSG 50 nach Herstellerangaben über eine elektrische Sensorschnittstelle in den Grundbacken – Basis für die direkte Integration unterschiedlichster Sensorik in den Greifprozess. Hierdurch wird er zum idealen Helfer für anspruchsvolle Automationslösungen, bei denen hohe Flexibilität bzw. Sensitivität des Greifprozesses notwendig ist, so Schunk.

So können mit dem optionalen Kraftmessfinger WSG-FMF die beim Greifvorgang auftretenden Kräfte präzise erfasst und geregelt werden. Der WSG 50 mit einem Hub von 110 mm und einer variablen Greifkraft von 5 bis 120 N ist ab Lager lieferbar. www.schunk.com