50 Jahre Schaltschrankbau 1

Der Erfinder des Serienschaltschranks – Rittal - feiert 50-jähriges Jubiläum.

HERBORN (sp). 1961 begann Rittal mit der Serienfertigung der ersten Gehäusetypen. Heute – 50 Jahre später – umfasst das Familienunternehmen 10 000 Mitarbeiter und zählt mit 1 500 Patenten zu den weltweit führenden Systemanbietern für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. 

Inhaber Friedhelm Loh

„Mit Stolz, aber auch mit viel Dankbarkeit blicke ich auf die letzten 50 Jahre zurück. Wir haben mehr erreicht, als wir uns überhaupt hätten vorstellen können. Ich bin überzeugt, dass Rittal auch in Zukunft eine beispielhafte Geschichte schreiben wird. Wie unser Slogan schon sagt: Wir haben Power und Visionen. Ich freue mich darauf, diese gemeinsam mit Management und Mitarbeitern umzusetzen“, erklärte Friedhelm Loh, Inhaber von Rittal anlässlich des Jubiläums.

Die Anfänge

Die Idee, Schaltschränke in Serie statt als Maßanfertigung zu produzieren, geht auf den Unternehmensgründer Rudolf Loh zurück. Seine Idee im Jahr 1961: Gehäuse für elektrische Steuerungen in definierten Größen serienmäßig zu produzieren und ab Lager auszuliefern. Das Konzept setzte sich bald flächendeckend durch, nachdem führende deutsche Automobilhersteller 1971 den Rittal Schaltschrank zum Standard erklärt hatten.

Meilensteine

Meilensteine waren 1985 die Erfindung des PS 4000 Anreihsystems sowie Kühlgeräte mit FCKW-freiem Kältemittel. 1999 entwickelte Rittal das – mittlerweile 7,7 Millionen Mal verkaufte - TS 8 Schaltschranksystem. Es bildet die Plattform für „Rittal – Das System.“, den Systembaukasten aus aufeinander abgestimmten Produktlösungen, Engineeringtools und Services.

Umsatz 2011: 2,2 Mrd Euro

Heute verfügt das vielfältig ausgezeichnete Unternehmen weltweit über 10 Produktionsstätten, 63 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen. Die Friedhelm Loh Group plant für das Jubiläumsjahr 2011 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Von 2007 bis 2010 erhielt sie vom unabhängigen CRF Institut viermal die Auszeichnung „Top Arbeitgeber Deutschland“. Das Familienunternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und belegt dies durch regelmäßige Spen-denaktionen in sechsstelliger Höhe für sozial-karitative Einrichtungen – regional, überregional und weltweit.