Universal Robots,KMU

Universal Robots bringt seine Roboter ganz in die Nähe der Unternehmenspforten interessierter KMUs. Die Mission: Einfache Automatisierung erlebbar machen. - Bild: Universal Robots

  • Eine Produktion, die niemals stillsteht.
  • Fertigungsanlagen, die sich einem volatilen Auftragsvolumen flexibel anpassen.
  • Mitarbeiter, die ihr Potenzial dort einbringen, wo Robotik an ihre Grenzen stößt.

So stellen sich KMUs die eigene Fabrik der Zukunft gerne vor. In der Theorie wäre es einfach. In der Realität sind jedoch Vorbehalte in vielen Köpfen verankert: Automatisierung durch Robotik sei äußerst kosten- und zeitintensiv. Von wegen. Das 20-Mann-Unternehmen Hofmann Glastechnik weiß vom Gegenteil zu berichten: Einer 50-prozentigen Steigerung der Produktivität und einer Lösung, die sich bereits in einem halben Jahr amortisiert hat.

Universal Robots,Hofmann Glastechnik
Björn Uthe, Abteilungsleiter im Maschinenpark bei Hofmann Glastechnik: „Die Handhabung der UR-Roboter ist wirklich sehr intuitiv. Hat man einmal die Abläufe und Funktionsweisen dahinter verstanden, sind die Roboter für jedermann bedienbar.“ - Bild: Universal Robots

Familienbetrieb Hofmann: So geht Automatisierung im Mittelstand

Als der ständige Fachkräftemangel Geschäftsführer Robert Hofmann immer mehr zu schaffen machte, fasste er einen Entschluss: Ein Roboter muss her. Er soll manuell mühsame und repetitive Aufgaben übernehmen, um das Potenzial der vorhandenen Belegschaft wieder besser auszuschöpfen. Eine Lösung wurde gesucht und gefunden – Schritt für Schritt.

Hofmann startete zunächst mit zwei Roboterarmen von UR. Er programmierte sie für eine einfache Pick-and-Place-Aufgabe, bei der sie Glasröhren greifen, einer SPS-gesteuerten Glasdrehbank zuführen und sie nach der Bearbeitung wieder herausnehmen sowie ablegen. Die intuitive Handhabung der Technologie kam ihm dabei zugute. So kann der Nutzer etwa einfach den Arm des Roboters greifen und ihm neue Aufgaben beibringen, indem er ihn physisch von Wegpunkt zu Wegpunkt führt.

Schon bald folgte ein dritter Roboter, der heute an einer weiteren Umformungsmaschine zum Einsatz kommt. Dort automatisiert er mit Hilfe von zwei Endeffektoren – einem Greifer und einer Saugvorrichtung – einen komplexeren Maschinenbestückungsvorgang. „Der eine UR-Roboter erwirtschaftet im Prinzip immer wieder den nächsten“, bewertet Hofmann die Robotik-Lösung positiv.

Und damit nicht genug: „Mittelfristig wollen wir bei allen Produktionsprozessen, die automatisiert werden können, die Leichtbauroboter einsetzen. Heute sind die Roboterkollegen nur Hilfsarbeiter. In Zukunft wäre es toll, wenn sie unsere Mitarbeiter auch direkt bei der manuellen Glasumformung unterstützen könnten“, zeigt sich der Chef in zweiter Generation begeistert.

Kein Wunder. Schließlich entlasten die drei UR-Roboter nicht nur die Mitarbeiter, sondern stabilisieren gleichzeitig die Fertigungsprozesse und verbessern die Qualität der Produkte. Im Anwendungsbereich hat Hofmann seine Produktionskapazitäten um 50 Prozent gesteigert. Seine ursprüngliche Investition in die Roboter konnte der Betrieb in etwa einem halben Jahr amortisieren.

Roadshow: Kollaborative Robotik vor der eigenen Haustür live erleben

Anwendungsszenarien wie diesen sind keine Grenzen gesetzt. Jeder Automatisierungsbedarf ist individuell. Und dass es für jeden Bedarf auch eine eigene Lösung gibt, zeigt Universal Robots bei seiner Robotik-Roadshow.

Universal Robots,Tour Truck
So vielfältig ist die Erlebniswelt im Tour-Truck von Universal Robots. - Bild: Universal Robots

Seit Anfang April 2018 tourt der Weltmarktführer mit seinen Robotern durch Deutschland. Auf dem Programm stehen über 80 Städte – auch in Österreich und der Schweiz hält UR. Um die Vorteile der Zukunfts-Technologie greifbar zu machen, lautet das Motto im Tour-Truck: Anfassen und Ausprobieren. Besucher erwartet vor Ort...

... ein Berater-Team, das auf individuelle Fragen individuelle Antworten gibt,
... eine UR-Roboter-Familie, die selbst programmiert und bedient werden kann und damit
... die Chance, den ersten Schritt in Richtung Fabrik der Zukunft zu machen.

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