DÜSSELDORF (ba). Sehr zufrieden mit dem Verlauf der K 2010 zeigen sich in einer ersten Bewertung die Kunststofferzeuger. Ihre Erwartungen haben sich sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht voll erfüllt. Die Messe habe die sich deutlich wiederbelebende Konjunktur widergespiegelt, hieß es.

Wie PlasticsEurope weiter berichtet, ist die Fachkompetenz der Messebesucher weiter gestiegen. Das gelte auch für die Qualität der Messekontakte. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Innovation seien in den Gesprächen immer wieder von besonderem Interesse gewesen.

Der Anteil der ausländischen Besucher an den Ständen der Erzeuger lag ersten Schätzungen von PlasticsEurope zufolge deutlich über 60% punktuell sogar höher.

Ein Anziehungspunkt für die ganze Kunststoffmesse mit Wirkung über das Düsseldorfer Messegelände und die Kunststoff-Community hinaus war die von PlasticsEurope und der Messe Düsseldorf gemeinsam präsentierte Sonderschau der K 2010. Unter dem Titel „Visions in Polymers“ wagte sie den Blick in die polymere Zukunft. Ein echter Messemagnet war auch der „Xbow“ von KTM, ein radikaler Kunststoff-Sportwagen mit Straßenzulassung, der erlebbar macht, was im Kunststoff-Leichtbau alles möglich ist.

Darüber hinaus gab es sehr gut besuchte, messetägliche Diskussionsrunden zu die aktuellen Kunststoffthemen diskutieren von CO2 als Rohstoff über Leichtbau, Energieeffizienz, Oberflächentechnologien und Ressourceneffizienz bis zu intelligenten Materialien. Der Messesonntag stand unter der Schirmherrschaft des Kuratoriums der Kunststoffindustrie und war dem Thema Bildung gewidmet.

Zum Messeschluss wurden auch die Ergebnisse der jüngsten Repräsentativumfrage zum Kunststoff-Image bekannt. Infratest Emnid ermittelte im September 2010, dass 79 Prozent der Deutschen Kunststoff positiv sehen. Die Kunststoffindustrie wird von mehr als zwei Dritteln der Befragten positiv beurteilt.