Kurze Integrationszeiten, hohe Bildwiederholgeschwindigkeit 1

Die FLIR A6750sc SLS verfügt über einen gekühlten Strained Layer Superlattice (SLS) Detektor, der im Wellenlängenbereich von 7,5 bis 9,5 µm gestochen scharfe LWIR-Wärmebilder mit 640x512 Pixel Auflösung erzeugt, so der Anbieter. Die A6750sc SLS überträgt temperaturkalibrierte Rohaten via Gigabit-Ethernet zu einem PC zur Livebildanzeige und -aufzeichnung. Mit Hilfe der FLIR ResearchIR Max-Software können Forscher und Wissenschaftler laut FLIR problemlos Daten überwachen, erfassen, analysieren und weitergeben.

Mit ihrem Snapshot-Detektor ist die FLIR A6750sc SLS in der Lage, sämtliche Pixel einer Szenerie gleichzeitig mit extrem kurzen Integrationszeiten von unter 190 μs (bereits bei Raumtemperaturszenen) ‚zu belichten’. Dies ist besonders wichtig bei der Überwachung von schnell bewegten Objekten und dynamischen Szenen zur Vermeidung von Bewegungsunschärfe, heißt es. Im Teilbildmodus ermögliche die Kamera Bildwiederholraten von bis zu 4,1 kHz.

Mit ihrer GigE Vision-Schnittstelle zur Übertragung der digitalen Rohdaten und dem GenICam-Interface zur Kamerasteuerung ist die FLIR A6750sc SLS eine Plug and Play-Wärmebildkamera. Als zusätzliche Schnittstelle steht ein analoger BNC-Videoausgang zur Verfügung. Gigabit-Ethernet und das analoge Videosignal sind gleichzeitig aktiv und bieten - unabhängig voneinander ausgelesen - eine größere Flexibilität für Aufzeichnung und Anzeige, so FLIR. Für besondere spektrale Anforderungen stehen diverse Warm- und Kaltfilteroptionen zur Verfügung.

Die FLIR A6750sc SLS arbeite nahtlos mit der FLIR ResearchIR Max-Software zusammen. Das ermögliche eine intuitive Anzeige, Aufzeichnung und Weiterverarbeitung der von der Kamera gelieferten thermischen Daten. Ein Kit für Software-Entwickler (SDK) ist optional erhältlich. Außerdem ist die A6750sc SLS mit Dritthersteller-Software wie MathWorks Matlab kompatibel. Dabei kann die FLIR A6750sc SLS nicht nur über Matlab gesteuert werden. Zu den weiteren Eigenschaften gehören eine hohe Empfindlichkeit <30 mK, die Synchronisation: mit anderen Instrumenten und Ereignissen sowie ein großer Temperaturmessbereich von bis zu +2000°C.

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