Das doppeltwirkende Lasthalteventil Typ LHT 2 erfüllt unterschiedlichste Anforderungen der

Das doppeltwirkende Lasthalteventil Typ LHT 2 erfüllt unterschiedlichste Anforderungen der Hersteller von Solar-Trackern und Parabol-Rinnen.

MÜNCHEN (pd). Ein Bestandteil dieser Lösungen sind Lasthalteventile. Mit ihnen wird in dem Nachführsystem Gegendruck aufgebaut, um Lasten, die auf das Solar-Panel oder die Parabol-Rinne einwirken, standzuhalten. So bleiben Panel und Rinne unverändert in der gleichen Stellung. Wenn durch Sturm hohe Kräfte auf sie einwirken, bewirkt die eingebaute Überdruckfunktion ein Öffnen des Ventils und das Panel bzw. die Rinne weicht den Windkräften aus.

Das doppeltwirkende Lasthalteventil Typ LHT 2 wird zum kontrollierten Bewegen bei Hub- oder Schwenkzylindern eingesetzt. Verschiedene Kolbengrößen erlauben bei diesem Ventil eine Anpassung des Volumenstroms. Mit dem Volumenstrombereich von 1-3 l/min ist das LHT 2 für Solar-Tracker ideal geeignet und es gewährleistet damit feinfühlige Bewegungen sowie eine hohe Systemstabilität. Der Lasthaltedruck ist mit einer Spindel optional von außen verstellbar.

Es sind zwei Aufsteuerverhältnisse möglich: Bei schwingungssensiblen Anwendungen ist das Verhältnis 4:1 empfehlenswert. Für eine energetisch optimale Lösung ist das Aufsteuerverhältnis 8:1 vorzuziehen. In diesem Fall ist der Aufsteuerdruck niedriger.

Drei Einbauvarianten mit diesem Ventil erfüllen individuelle Anforderungen. Zum einen kann es ohne Hydraulikschlauch-Anschluss direkt an den Zylinder geflanscht werden. Das bietet Komfort, da Hydraulikschläuche bei Wartung des Hydrauliksystems oder Austausch des Ventils nicht entfernt werden müssen. Bei dieser Variante sind in dem Ventil vier Anschlüsse zur Basisplatte vorgesehen.

Bei der zweiten Variante sind in der Basisplatte und in dem Ventil je zwei Anschlüsse. Die Basisplatte ist auf Stangen- und Bodenseite des Zylinders verrohrt. Eine Gesamtlösung mit dieser Variante ist die günstigste, da hierfür weniger mechanischer Fertigungsaufwand notwendig ist.

Die dritte Variante ist die flexibelste, da sie für jeden Zylinder verwendet werden kann. Sie ist für den Rohrleitungseinbau vorgesehen. Es befinden sich vier Anschlüsse im Ventil, Hydraulikschläuche/-rohre sind für die Installation notwendig, jedoch keine Basisplatte.

Das Ventil ist auf einen Betriebsdruck bis max. 400 bar ausgelegt. Da sich das Druckniveau von Solar-Trackern und Parabol-Rinnen in der Regel unter 200 bar bewegt, weist das Ventil hier eine besonders lange Lebensdauer auf. Außerdem ist Typ LHT 2 in geschlossenem Zustand leckagefrei, somit besonders zuverlässig. Es entweicht kein Öl und die erreichte Position des Trackers bzw. der Rinne bleibt konstant.