Der Stellzylinder GSM von A-Drive mit DIS-Servoregler ist ideal für dezentrale Antriebskonzepte

Der Stellzylinder GSM von A-Drive mit DIS-Servoregler ist ideal für dezentrale Antriebskonzepte geeignet.

TAUNUSSTEIN-NEUHOF (pd). Die direkt an den Zylindern montierten DIS-2-Regler eignen sich für die Einstellung von Drehzahl, Drehmoment und Position. Dabei sind Punkt-zu-Punkt-Positionierungen ebenso möglich wie das Abfahren festgelegter Bahnen. Ablaufsteuerung und Bremswiderstand sind ebenfalls integriert. Über die EMV-optimierten Metall-Rundsteckverbindungen ist der Antrieb mit IO- oder RS232-Schnittstellen sowie verschiedenen Feldbussen verbunden. Serienmäßig steht CANopen zur Verfügung, zusätzlich sind PROFIBUS, EtherCAT und Ethernet möglich. Auch der Betrieb mehrerer Achsen im Netzwerk ist ohne lange BUS-Leitungen möglich.

Der Linearstellzylinder GSM besteht aus einem Planetenrollengewindetrieb und einem im kompakten Gehäuse integrierten AC-Servomotor. Er ist hervorragend für den Einsatz im Maschinenbau geeignet. Besonders herausragend ist die hohe Lebensdauer (2 bis 3 mal höher als bei KGT), die extrem kompakte Bauform bei höchsten Kräften und die bisher unerreichte Steifigkeit des Antriebs, speziell für Präzisionsaufgaben.

Ein segmentierter Stator mit der neuen T-LAM-Technologie und das 8-polige Motordesign liefern ein um 35 % gesteigertes Drehmoment bei gleichen Abmessungen. Die Statorbauform ermöglicht beste Wicklungsisolation für den sicheren Betrieb auch bei 650 VDC Zwischenkreisspannung.

Einzigartig ist der weltweit patentierte invertierte Planetenrollengewindetrieb der A-Drive-Stellzylinder. Sein Hohlwellenrotor mit Innengewinde ist gleichzeitig das Außenteil der mechatronischen Umlenkung. Die Kolbenstange wird über die Planeten linear bewegt. Diese Lösung bietet ein besonders gutes Verhältnis von Kraftdichte und Gewicht bei gleichzeitig guten Regeleigenschaften, die denen von Direktantrieben entsprechen.

Der GSM mit integriertem Servoregler ist in den Baugrößen 20 und 30 verfügbar. Je nach Modell gibt es drei Spindelsteigungen (2,54, 5,08 und 12,7 mm/U) und Hublängen zwischen 76 und 457 mm. Die Verfahrgeschwindigkeit erreicht bis zu 846 mm/s und die maximalen Nennkräfte von 409 N bis 5992 N. Als Gebersysteme können 2-polige Resolver, Absolutgeber und optische Encoder eingesetzt werden.