Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zeigt sich daher hocherfreut: „Unsere

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zeigt sich daher hocherfreut: „Unsere Strategie ist aufgegangen und wir können durch unser innovatives Produktportfolio an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung partizipieren."

REUTLINGEN (mg). Alleine im zweiten Quartal 2010 konnten laut Unternehmensangaben Umsätze in Höhe von 46,2 Mio Euro erzielt werden (Vorjahr: 11,8 Mio Euro). In den ersten sechs Monaten 2010 erhöhte sich die Gesamtleistung zugleich auf 77,6 Mio Euro. Dies entspreche einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (38,1 Mio Euro).

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete Manz im zweiten Quartal einen Periodengewinn von 1,8 Mio Euro nach einem Verlust von -7,6 Mio Euro im Vorjahr. Damit ist das Reutlinger Unternehmen auch wieder operativ profitabel, wenngleich der kumulierte Wert im ersten Halbjahr 2010 mit -1,5 Mio Euro noch negativ ist. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg in den ersten sechs Monaten 2010 auf -1,1 Mio Euro nach -12,1 Mio Euro im Vorjahreszeitraum. Hieraus resultierte ein Ergebnis im Konzern nach Steuern und Minderheitsanteilen von -0,7 Mio Euro nach einem Verlust von 9,3 Mio Euro im Jahr 2009. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,16 Euro (Vorjahr: -2,08 Euro). Aufgrund des deutlich verbesserten operativen Geschäfts und dem damit gestiegenen Working Capital-Bedarf reduzierte sich der operative Cash Flow im Berichtszeitraum auf -5,3 Mio Euro (Vorjahr: -2,9 Mio Euro).

Verstärkte Investitionstätigkeit der LCD-Hersteller in Asien

Damit spiegeln sich die positiven Signale aus dem operativen Geschäft bereits in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahrs 2010 wider, so Manz. Neuaufträge, insbesondere aufgrund der zahlreichen Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr, stärken die Manz Automation nach eigenen Angaben in ihrer Position als führender High-Tech Maschinenbauer und Innovationsmotor in der Solarbranche. Zugleich profitierte die Gesellschaft insbesondere im ersten Halbjahr 2010 erneut von ihrer starken Marktstellung im Bereich Flat Panel Displays (FPD) und der verstärkten Investitionstätigkeit der LCD-Hersteller in Asien.

„Wir erwarten im FPD-Bereich einen neuen Rekordwert, der sogar unseren bisherigen Spitzenwert aus dem Jahr 2008 überflügeln wird”, sagt Vorstandsvorsitzende Dieter Manz. “Insbesondere unsere Produktionskapazitäten in Asien sind durch die zahlreichen Aufträge, ausgelöst durch den Boom der Touch Panel Displays, mehr als ausgelastet.”

Er ergänzt: „Insgesamt rechnen wir aufgrund des verbesserten operativen Geschäfts und einem Auftragsbestand von derzeit rund 100 Mio Euro mit einem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2010 von mindestens 140 Mio Euro. In Abhängigkeit von der weiteren Marktentwicklung, insbesondere im Bereich der Dünnschicht-Technologie, besteht zudem das Potenzial unsere Ziele zu übertreffen.“ Ab 2011 erwartet die Manz Automation deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen, vor allem durch die mit Würth vereinbarte Kooperation zur Herstellung von CIGS-Produktionslinien. Mit Blick auf das operative Ergebnis (EBIT) im Jahr 2010 bekräftigt der Vorstand die Zielsetzung, den positiven Trend fortzusetzen und das Gesamtjahr trotz der weiteren Investitionen profitabel abzuschließen.