Die SKF LubriLean Systeme erfüllen die heutigen Anforderungen an eine gezielte, rechtzeitige und

Die SKF LubriLean Systeme erfüllen die heutigen Anforderungen an eine gezielte, rechtzeitige und ausreichende Zufuhr von Schmierstoff unmittelbar an der Zerspanstelle.

SCHWEINFURT (pd). Die SKF LubriLean Systeme erfüllen die heutigen Anforderungen an eine gezielte, rechtzeitige und ausreichende Zufuhr von Schmierstoff unmittelbar an der Zerspanstelle. Die Vorteile gegenüber KSS: Produktivitätssteigerung bis 30 Prozent bei geringerem Serviceaufwand.

Je nach Zerspanverfahren, zu zerspanendem Material und den Einstellparametern beträgt die Dosierung der Schmierstoffmenge mit dem SKF LubriLean System in der Regel deutlich weniger als 50 ml/h. Durch diese geringe Schmierstoffmenge sind die Werkstücke und die Späne so gut wie trocken. Das macht KSS-Filter- und Aufbereitungsanlagen überflüssig und senkt die Kosten erheblich. Für die Umwelt bedeutet das: keine Belastung durch KSS, Energie- und CO2-Einsparung bis 92% im Vergleich zu KSS und bis zu 56% weniger Verunreinigung der Umgebungsluft.

Ein spezielles Düsensystem generiert in einem Behälter aus einem Schmiermedium und Druckluft ein feines Aerosol mit einer homogenen Tröpfchengröße von etwa 0,5 μm. Diese einkanalige Aerosolerzeugung ermöglicht die prozesssichere Schmierung der Werkzeugschneide auch bei Drehzahlen über 20.000 U/min. Innerhalb der Baureihe LubriLean hat SKF die Systeme VarioSuper und DigitalSuper entwickelt. Bei ihnen lassen sich die Parameter „Ölmenge“ und „Druckluft“ direkt über die Werkzeugmaschinensteuerung während des automatischen Werkzeugwechsels einstellen und so gezielt an den Bedarf des jeweiligen Bearbeitungsschrittes anpassen.

Die Zuführung des Aerosols zur Schmierstelle lässt sich mit einem Überwachungssystem kontrollieren. Dessen Kern ist der Aerosolmonitor AM 1000, der im Aerosolpfad möglichst dicht vor der Bearbeitungsstelle angeordnet wird und mit einem optischen Verfahren ein Maß für die Dichte des Aerosols bereitstellt.

Dieser analoge Messwert kann über eine industrieübliche Schnittstelle zur Auswertung an die Werkzeugmaschinensteuerung übertragen werden. Alternativ lässt sich – bei dem System Digital Super – der Aerosolmonitor auch über eine CAN-Bus Verbindung mit der Steuerung verbinden.

Während dem Einfahren des MMS-Bearbeitungsprozesses können die dabei ermittelten Messwerte als Referenz in der Maschinensteuerung gespeichert werden. Treten später im Betrieb abweichende Messwerte auf, deutet dies auf Veränderungen im MMS Gesamtsystem hin. Diesen kann somit frühzeitig nachgegangen werden um Werkzeug- oder Maschinenschäden zu verhindern. Das bedeutet eine deutliche Erhöhung der Prozesssicherheit.

SKF Lubrication Systems unterzieht die MMS-Systeme durch den Einsatz in der eigenen Fertigung einem ständigen Dauertest im harten Dreischichtbetrieb. Hinweise aus dem Fertigungsbereich erreichen umgehend die Konstruktions- und Entwicklungsabteilung, werden dort umgesetzt und tragen dazu bei, dass die MMS-Gerätetechnik dem Bedürfnis des Praktikers entspricht: hohe Performance bei einfacher Bedienung.