Umfangreiche Neuerungen in Elektronik und Software machen den sechsgliedrigen Knickarmroboter

Umfangreiche Neuerungen in Elektronik und Software machen den sechsgliedrigen Knickarmroboter UR-6-85-5-A nun noch anwenderfreundlicher, verspricht Hersteller Universal Robots.

DK-ODENSE (mg). Das Erfolgsgeheimnis des Roboterarms UR-6-85-5-A ist seine spezielle Ausrichtung auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Der Industrieroboter ermöglicht eine flexible Automatisierung und ist dank seiner intuitiven Benutzerführung leicht zu handhaben, so Universal Robots.

Umfangreiche Neuerungen in Elektronik und Software machen den sechsgliedrigen Knickarmroboter laut Hersteller nun noch anwenderfreundlicher: Der Roboter wird über ein tragbares Touch-Panel bedient, das mit einem Schaltschrank verbunden ist.

In der neuen Version ist der Schaltschrank mit einem leistungsfähigeren Computer ausgestattet, so dass mit einem Modbus-Protokoll gearbeitet werden kann. Damit hat der Anwender die Möglichkeit, I/O-Module zu nutzen. Dank der zusätzlichen Dateneingänge kann dabei auf ein SPS-Gerät verzichtet werden, so der dänische Hersteller.

Neu ist auch das Touch-Panel: Nicht nur sein aktualisiertes, dem Roboter angepasstes Design, sondern vor allem die Gewichtsreduzierung um rund 50 % kommen den Ansprüchen der Anwender entgegen. Statt bisher 3,2 kg wiegt das Bediengerät nur noch 1,4 kg, was die Programmierung deutlich komfortabler macht, so Universal Robots.

Zugunsten der Benutzerfreundlichkeit bei der Steuerung ist der Roboter ab sofort mit zusätzlichen Sprachen, wie Spanisch, Französisch oder Italienisch ausgestattet. Der Roboter erfüllt damit die Anforderungen für die internationale Ausweitung des Marktes.

Universal Robots ist so optimal für die weitere Unternehmensentwicklung gerüstet. Bereits im vergangenen Jahr überzeugte der Industrieroboter nach Herstellerangaben mehr als 60 Partner in ganz Europa mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und seinem speziellen Absicherungsmodus, der die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ermöglichen soll.

Heute, ein Jahr nach dem europäischen Markteintritt, kann das dänische Unternehmen erfolgreich Bilanz ziehen: Aktuell sind etwa 25 Distributoren allein im deutschsprachigen Raum vertreten. Deutschland macht mit über 15 Vertriebspartnern den größten Einzelmarkt aus.

„2010 war ein erfolgreiches Jahr für uns. Wir konnten unser Vertriebsnetz umfassend ausbauen und mit unserem Produkt eine Lücke auf dem Markt schließen“, beurteilt Enrico Krog Iversen, CEO bei Universal Robots, den Markteintritt rückblickend. „Zugute kam uns dabei auch die Wirtschaftslage in den deutschsprachigen Ländern, die sich nach der Krise vor allem im Bereich Automatisierung und Robotik positiv entwickelt hat.“

In das aktuelle Jahr startete Universal Robots bereits mit vollem Elan. „2011 möchten wir die positive Entwicklung des letzten Jahres weiter führen. Wir gehen davon aus, den dreifachen Umsatz von 2010 zu erzielen“, sagt Enrico Krog Iversen mit Blick auf das neue Geschäftsjahr.

Um mit dem rasanten Wachstum Schritt halten zu können und seinen Kunden auch weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten, stellt Universal Robots jetzt neue Mitarbeiter ein. Neben neuem Personal in der Produktion setzt das Unternehmen dabei verstärkt auf Mitarbeiter im Verkauf sowie im technischen Support.

Gemeinsam soll das Partnernetzwerk bis Ende 2011 auf alle europäischen Länder ausgeweitet werden. Universal Robots nimmt zudem auch den außereuropäischen Markt in Angriff. In Singapur, Thailand, China und Indien konnten bereits Vertriebspartner gewonnen werden. Der Fokus für 2011 liegt diesbezüglich zunächst auf dem asiatischen Raum, später auch Südamerika.