Doppelkupplungsgetriebe in kompakter Bauweise von Getrag.

Doppelkupplungsgetriebe in kompakter Bauweise von Getrag.

UNTERGRUPPENBACH (pd). Getrag verspricht Vorteile durch eine kostengünstige Lösung durch die Integration ins Gesamtsystem, durch eine weitere Optimierung der Fahrdynamik sowie durch die kompakte Bauweise.

Der neue Ferrari 458 Italia ist mit dem Getrag Powershift Getriebe 7DCL750 mit der weltweit ersten in einem Doppelkupplungsgetriebe integrierten aktiven Differentialsperre (eLSD, electronically controlled limited slip differential) ausgestattet. Sie wird durch die Getriebeelektronik und die im Getriebe vorhandene Systemhydraulik angesteuert und kann so die Fahrdynamik weiter optimieren. Durch Einsatz eines Planetenraddifferenzials und einer Lamellenpaketanordnung nach dem Welle-Welle Prinzip wird eine äußerst kompakte Bauweise bei niedrigen Kupplungsmomenten ermöglicht. Die Verwendung von Karbon-Reiblamellen und eine gemeinsame Nutzung des Getriebeölhaushalts gewährleisten eine hohe thermische Belastbarkeit.

Das Differential benötigt keine separate Aktuatorik und ECU (Electronic Control Unit, Steuergerät), da das Doppelkupplungsgetriebe den hydraulischen Druck zur Aktuierung liefert und die Regelstrategie der Differenzialsperre in das Getriebesteuergerät integriert wurde.

“Dadurch ergeben sich gleich zwei positive Effekte: Wir sparen Bauraum und Kosten”, so Hans-Peter Nett, Manager Advanced Engineering bei der Getrag All Wheel Drive AB in Köln.