Die Schienenführungen Translide müssen in den Schleppschleifmaschinen hohe Kräfte aufnehmen.

Die Schienenführungen Translide müssen in den Schleppschleifmaschinen hohe Kräfte aufnehmen. Gleichzeit ist Präzision gefordert, da mit der SF-Technologie auch sehr kleine Flächen bearbeitet werden (Bild: Tretter).

Rechberghausen (pd). Dr. Tretter hat mit der Translide eine NSK-Schienenführung für das Transporthandling im Programm, die auch in rauer Umgebung sicher laufen. Ihre Parallelität liegt bei 100 µm, das Spiel bei maximal 60 µm, dadurch ist ein Höhenversatz zwischen parallelen Schienen von bis zu 500 µm/500 mm zulässig. Durch dieses hohe Fehlerkompensationsvermögen gepaart mit einer kostengünstigen Führung lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Lösungen erzielen. Und falls es dabei schmutzig zugehen sollte: Spezielle Innen-Dichtungen und Dichtungen auf der Unterseite des Wagens sorgen für eine hohe Staubdichtheit. Sie sind zudem mit der bewährten K1-Schmiereinheit ausgestattet. Damit ist ein wartungsfreier Betrieb gegeben.

Eingebaut sind die Translide-Systeme zum Beispiel in einer neu entwickelten Generation von Schleppschleifmaschinen der Otec Präzisionsfinish GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Straubenhardt. Dort müssen sie hohen Kräften standhalten und gleichzeitig präzise verfahren können. Denn bei den Maschinen kommt die sogenannte SF (Strömungs-Finishing)-Technologie zum Einsatz. Diese basiert auf hohen Strömungsgeschwindigkeiten des Schleif-/Poliermediums. Daraus ergeben sich große Kräfte, durch die auch sehr kleine und schwer zugängliche Flächen wie Rillen oder Nuten exakt bearbeitet werden können. Rautiefen von Ra < 0,01 µm können mit dem Verfahren realisiert werden.