Drehverteiler von Rekofa

Drehverteiler von Rekofa für die sechste Roboterachse.

Darüber hinaus gibt es ein vergleichbares System mit jeweils zwei Anschlüssen pro Seite, wodurch auch eine Ringstruktur verwirklicht werden kann. Das erlaubt den Kunden eine flexible Planung der Anlagen, wobei der Drehverteiler selbst eine Switch-Funktion aufweisen kann. Dies führt zu Kosteneinsparungen. Rotationsachsen, horizontal oder vertikal montiert, drehen sich mitunter nicht nur 180° nach rechts oder links, sondern auch endlos in eine Richtung. Sofern die Bewegungen bei der reversierenden Anwendung schonend programmiert werden können, werden dort noch Schleppleitungen eingesetzt. Diese werden aber bei schnellen Bewegungen oder endloser Rotation schnell beschädigt bzw. würden abreißen.

Bereits seit dem Jahr 1965 entwickelt und produziert die Rekofa am Standort Deutschland Schleifringübertrager, oft auch Drehverteiler genannt. Diese ermöglichen ein freies programmieren der Achsen ohne Winkeleinschränkung. Eine deutliche Zeit- und dadurch Kostenersparnis ist die Folge, auch weil oft auszuwechselnde Schleppleitungen entfallen. Anwendung finden die Systeme zum Beispiel in Windkraftanlagen, Verpackungsmaschinen, Mobilbaggern und in der Automationsbranche. Letztere unterteilt sich in Schweißdrehtische und –trommeln, sowie die Roboterachsen sechs und sieben. Heute zählt das Unternehmen über 40 Automobilhersteller zu seinen Kunden. Bereits 2005 wurde der erste Profinet-Drehverteiler ausgeliefert. 2013 erhielt der weltweit erste Drehverteiler das PNO-Zertifikat.

Zwischenzeitlich existiert eine ganze Rekofa-Profinet-Baureihe, die nun nochmals sinnvoll erweitert wurde. Neben den bisherigen Drehverteilern mit je einem passiven RJ45- oder SCRJ-Anschluss pro Seite, existieren schon seit Jahren auch diagnosefähige Systeme mit SCRJ-Anschluss (optisch). Hierbei erhält der Endkunde die Möglichkeit, auch die gute Qualität der Kernkomponente Schleifringübertrager vom Schreibtisch aus zu kontrollieren. Bei gleichzeitig höchstem EMV-Schutz durch die POF-Fasern statt Kupferleitungen, so das Unternehmen.

https://www.morgan-rekofa.de