Behält das Steuer fest in der Hand, „auch wenn es noch so stürmisch wird“ - Friedhelm Loh.

Behält das Steuer fest in der Hand, „auch wenn es noch so stürmisch wird“ - Friedhelm Loh. Bild: Ritta

Bestens aufgestellt, um auf Konjunkturschwankungen schnell zu reagieren, bewertet Friedhelm Loh die Konjunktur mit einem ‘gut’.

Herborn (sp). Friedhelm Loh: “Die letzte Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass Rittal wetterfest ist: Wir haben schnell und adäquat reagiert. Personalpolitische Maßnahmen wie Kurzarbeit und die Anpassung der flexiblen Arbeitszeit haben unverzüglich gegriffen, so dass der beträchtliche Auftragsrückgang abgefangen werden konnte. Gleichzeitig war uns die Krise Anlass, unser Unternehmen noch schlanker und noch produktiver aufzustellen. Unsere Produktion ist wieder ausgelastet, und wir haben schnell das für das Wachstum notwendige Personal aufgebaut. Wir sind heute bestens aufgestellt, um flexibel auf Konjunkturschwankungen reagieren zu können – auch wenn es noch so stürmisch wird. Rittal ist nach der Automobilindustrie der größte Abnehmer von Stahl in Deutschland. Das Thema verknappender Roh- und Werkstoffe hat deshalb Relevanz für uns. Aus diesem Grund setzen wir in der Produktion ganz gezielt auf effiziente Prozesse und denken intensiv über alternative Materialien nach. Gute Erfahrungen machen wir beispielsweise bei manchen Komponenten mit Kunststoff. Die Friedhelm Loh Group ist ein attraktiver Arbeitgeber. So ist es uns nicht schwer gefallen, seit Anfang des Jahres unseren Bedarf an neuen Mitarbeitern zu decken. 450 Mitarbeiter sind seit Jahresanfang bereits neu eingestellt worden. Gut ausgebildete motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens. Deshalb beteiligen wir sie am Unternehmenserfolg und investieren in ihre Weiterbildung. Schließlich bilden wir selbst in großem Umfang aus. Wir werden international das Leistungsversprechen, das sich aus dem intelligenten Zusammenspiel von Produkten, Engineering, Software und Service ergibt, wesentlich aktiver kommunizieren. Wir werden in unsere 65 Tochtergesellschaften konsequent weiter ausbauen. Große Fortschritte erwarte ich im Bereich Klimatisierungstechnik, d. h. Fortschritte beim Thema Energie-Effizienz. Wir entwickeln verstärkt alternative Klimatisierungskonzepte. Darüber hinaus sind wir im Segment IT-Infrastruktur gut aufgestellt. Rechenzentrums-Räume und -Container sowie moderne Infrastrukturlösungen vermarktet Rittal weltweit.”