Staubli TX2 Baureihe

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, wird jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. – Quelle: Staubli

Die Sechsachser beherrschen mit ihrer clean, consistent Performance laut Hersteller alle Facetten der Automation von der High-Output-Serienproduktion über Industrie 4.0 Anwendungen bis hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration und das unter allen erdenklichen Produktionsbedingungen.

In München wird Stäubli die Performance dieser Roboter in einer Vielzahl von Demo-Applikationen auf seinem bis dato größten Automatica-Messestand in Szene setzen. Im Mittelpunkt steht dabei eine realitätsnahe Smart Factory, in der unterschiedliche TX2 Modelle in mehreren verketteten Zellen ihre Industrie 4.0-Kompatibilität sowie ihre kollaborativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei kommt erstmals die Studie HelMo zum Einsatz. Der Helfer für Montageaufgaben ist ein fahrbares, autonomes Robotersystem, das einen TX2 Sechsachser für mobile Einsätze qualifiziert.

Die Besonderheit der neuen Roboter, die in den drei Modellreihen TX2-40, TX2-60 und TX2-90 im Traglastbereich von 2 bis 15 kg mit Reichweiten von 515 bis 1450 mm angeboten werden, liegt in ihrer Sicherheitstechnik. Mit der TX2-Baureihe und der CS9 Sicherheitssteuerung schlägt Stäubli Robotics ein neues Kapitel der Mensch-Maschine-Kooperation auf. Die Sechsachser verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen sind TÜV-zertifiziert und erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, wird jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. Dazu werden sämtliche Koordinaten des Roboters sowie Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit erfasst. Stäubli setzt bei der TX2-Baureihe auf konfigurierbare, sichere I/O-Module sowie auf Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme, die maximale Sicherheit und Kompatibilität garantieren.

Warum der Hersteller seine Standardmaschinen für die Mensch-Roboter-Kollaboration nutzt und auf den Bau typischer Assistenzroboter verzichtet, erklärt Stäubli Deutschland Geschäftsführer Gerald Vogt: „Wir wollten keine teueren Spezialkinematiken für reine MRK-Anwendungen entwickeln. Solche Roboter sind in der Regel mit zu großen Einschränkungen hinsichtlich Traglast und Dynamik behaftet. Deshalb haben wir unsere Standardroboter unter Beibehaltung ihrer vollen Leistungsfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Menschen qualifiziert und können so in München die weltweit schnellsten, sicheren Roboter präsentieren. “

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