PGN-plus Schunk

Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit haben sich die Universalgreifer PGN-plus laut Schunk unter anderem in der Automobilindustrie bewährt. – Quelle: Schunk

 „Einbauen und vergessen“ – seit mehr als 15 Jahren haben sich die Schunk Greifer der Baureihe PGN-plus als Rundum-Sorglos-Komponenten der Greiftechnik einen Namen gemacht. Ihr charakteristisches Merkmal, die Vielzahnführung, gilt laut Hersteller als Schlüssel des Erfolgs. Im Gegensatz zur klassischen T-Nutenführung, bei der sämtliche Kräfte und Momente von nur zwei Führungsbahnen geschultert werden, verteilen sich die Belastungen bei der Vielzahnführung auf mehrere parallel angeordnete Prismenführungen. Belastungsspitzen werden auf diese Weise eliminiert. Der Verschleiß sinkt. Stabilität, Präzision, Prozessstabilität und Lebensdauer steigen.

Mit dem Verkaufsstart des Nachfolgers zur Automatica 2016 läutete das Unternehmen eine neue Ära seiner Universalgreifer ein. Das Rad wird dabei nicht neu erfunden. Vielmehr geht es um ein effektives Finetuning, das dem technologischen Fortschritt geschuldet ist und enorme Reserven freisetzt. So ermöglicht der neue PGN-plus bis zu 50 % längere Greiferfinger und eine bis zu 120 % höhere Fingerbelastung.

Gerade wenn der Bauraum eingeschränkt ist oder die Finger seitlich weit auskragen, bietet er eine noch größere Flexi-bilität als sein Vorgänger. Den Hebel hierfür hat Schunk auch diesmal bei der Grundba-ckenführung angesetzt: Während die sechs Führungszähne beim Vorgängermodell eher zierlich wirkten, sind sie beim neuen PGN-plus sehr viel massiver ausgeführt. Das um bis zu 40 % vergrößerte Stützmaß ermöglicht eine noch höhere Momentenaufnahme und damit den Einsatz noch längerer Finger.

Die Grundbacken werden wie schon beim Vorgänger aufwändig manuell geschliffen und individuell an das jeweilige Gehäuse angepasst. Auch wer bei Fingerlänge und Belastung nicht an die Grenzen des Machbaren geht, profitiert von der Robustheit der neuen Führung.

www.schunk.com