IO-Link_master_and_sensors rockwell automation Teo Löwe

Im Gegensatz zu konventionellen Sensoren können die neuen IO-Link-fähige Sensoren einen durchgängigen Informationsstrom mit Diagnosedaten aus der Anlage liefern, was Wartungsmaßnahmen planbarer macht. Bild: Rockwell

Die neuen IO-Link-Master-Module für das Allen-Bradley POINT-I/O-System und die IO-Link-fähigen Sensoren von Rockwell Automation gehen über die reine Problemerkennung hinaus und unterstützen die Steigerung der Maschinenproduktivität. Die erweiterten Sensoren erleichtern die Konfiguration, überwachen den Maschinenzustand und übermitteln über das globale IO-Link-Protokoll Daten und Diagnosen in Echtzeit.

Konventionelle Sensoren übertragen lediglich Informationen über ihren jeweiligen Betriebszustand, heißt es. Fällt ein Sensor aus, macht sich das erst später im Fertigungsprozess bemerkbar. Im Gegensatz dazu können IO-Link-fähige Sensoren einen durchgängigen Informationsstrom mit Diagnosedaten aus der Anlage liefern, was Wartungsmaßnahmen planbarer macht, so Rockwell.

„Die neuen Sensoren ermöglichen eine intelligentere Fertigung mit intelligenteren Maschinen“, sagt Teo Löwe, Commercial Engineer Integrated Architecture bei Rockwell Automation aus. „Auf der Grundlage der IO-Link-Technologie ermöglichen unsere intelligenten Sensoren und Module den Aufbau eines ‚Connected Enterprise’ – eines vernetzten Unternehmens, das Steuerungen und Datensysteme integriert. Ein auf der Integrated Architecture von Rockwell Automation basierendes Steuerungssystem sorgt für einen lückenlosen Überblick über alle Felddaten.“

Die neuen Sensoren mit integriertem IO-Link funktionieren wie reguläre E/A-Sensoren – bis sie an ein Master-Modul angeschlossen werden. Sobald sie mit dem IO-Link-Master verbunden sind, können Bediener über die gleichen dreiadrigen Kabel auf erweiterte Daten und Konfigurationsmöglichkeiten zugreifen.

Rockwell Automation stellt als einziger Anbieter Steuerungen zur Verfügung, die beim Einsatz des IO-Link-Master-Moduls mit den IO-Link-fähigen Sensoren als Komplettsystem neben einer vereinfachten Integration erweiterten Funktionsumfang bieten. Der IO-Link-Master leitet die Daten von den Sensoren an die Steuerung weiter, wobei die Sensoren-Master-Kommunikation über das IO-Link-Protokoll erfolgt. Der Datenaustausch zwischen dem POINT-I/O-System und der Steuerung selbst findet per EtherNet/IP statt. Damit kann der Anwender auf Ethernet-vergleichbarem Niveau seine Sensoren zu erschwinglichen Kosten verwalten, heißt es weiter.

Darüber hinaus lassen sich die Sensoren und Steuerungen innerhalb derselben Entwicklungsumgebung programmieren. Die Software Studio 5000 Logix Designer von Rockwell Automation vereint Design- und Konfigurationsfunktionen auf einer einzigen Oberfläche. Dies eröffnet dem Anwender Zugriff auf alle E/A- und Konfigurationsdaten innerhalb der gesamten Integrated Architecture.

Die Master- und Sensoren-Einstellungen können mithilfe der automatischen Gerätekonfiguration gespeichert und bei Verfahrensänderungen oder Teileaustausch von der Steuerung heruntergeladen werden. Das System vereinheitlicht damit die Umrüstung einer Fertigungslinie und minimiert gleichzeitig das Risiko menschlichen Versagens. Durch ihre einfache Integration in Verbindung mit den umfangreichen Daten- und Diagnosefunktionen optimieren intelligente Sensoren mit IO-Link bereits heute Maschinen und bereiten sie auf die Zukunft vor, um die Produktivität bei längeren Laufzeiten weiter zu erhöhen.