Motorstarter Sirius 3RM1 (Bild: Siemens).

Motorstarter Sirius 3RM1 (Bild: Siemens).

Nürnberg (pd). Die gemischte Anschlusstechnik vereinfacht die Projektierung, Wartung und Montage des 3RM1 im Schaltschrank. Mit der Kombination der Push-In-Anschlusstechnik im Steuerstromkreis sowie der Schraub-Anschlusstechnik im Hauptstromkreis bietet der Motorstarter Sirius 3RM1 höchste Flexibilität in unterschiedlichen Einsatzfällen. Vorteil für die Nutzer: Spezifische Aufbauten im Schaltschrank lassen sich einfacher realisieren. Bei Bedarf können zudem die abnehmbaren Klemmen in gemischter Anschlusstechnik im Steuer- oder Hauptstromkreis einzeln ausgetauscht werden. Dadurch lassen sich Motorstarter bei stehender Verdrahtung komfortabler austauschen.
Bei dem Push-In-Anschluss handelt es sich um eine Federzuganschlusstechnik, die eine schnelle, werkzeuglose Verdrahtung ermöglicht. Dies minimiert den Verdrahtungsaufwand für den Schaltschrankbauer. Zudem stellt die Push-In-Anschlusstechnik besonders rüttelsichere Verbindungen im Steuerstromkreis her. Ein regelmäßiges Kontrollieren und Nachziehen wie bei der Schraubanschlusstechnik entfällt somit, was den Instandhaltungsaufwand deutlich reduziert.
Im Hauptstromkreis kann das 3-Phasen-Einspeisesystem durch Nutzung der Schraubtechnik eingesetzt werden. Das Einspeisesystem verbindet Gruppen von Motorstartern bis zu einem Summenstrom von 25 Ampere einfach und sicher. Die besondere Form der Sammelschienen in Kombination mit der Schraubanschlusstechnik erlaubt es, einzelne Motorstarter schnell und einfach aus dem Einspeisesystem herauszulösen oder wieder zu integrieren. Dies erhöht zudem die Anlagenverfügbarkeit.