PacDrive-Controller können über ein Software-Interface Scara- und Sechsachs-Knickarmkinematiken

PacDrive-Controller können über ein Software-Interface Scara- und Sechsachs-Knickarmkinematiken mit bis zu 250 kg Traglast steuern. Bild: Stäubli

BAYREUTH (buc). Die mit SERCOS III-Interface erhältlichen Robotersteuerungen von Stäubli verhalten sich durch das von Stäubli entwickelte Software-Interface ´Unival Drive´ gegenüber einem PacDrive-Controller wie PacDrive-Robotikprodukte, sagt das Unternehmen . Stäubli-Roboter seien daher direkt aus PacDrive-Maschinenprogrammen heraus steuerbar, heißt es. Die additive Programmierung einer Stäubli-Steuerung entfalle laut Angaben bei dieser Option vollständig.

Die Verwendung der Robotik-Bibliotheken von PacDrive steht damit in vollem Umfang auch für Stäubli-Roboter offen: Bewegungsarten wie Spline, Linear oder Punkt-zu-Punkt, Bewegungstransformation und -optimierung oder die automatische Bahnplanung, Conveyor-Tracking oder die Anbindung von Bildverarbeitungssystemen – alle Bibliotheksbausteine sind laut Firmenangaben nutzbar.

Stäubli-Kinematiken werden dadurch zu integralen Elementen von PacDrive-basierten Maschinen. Sie sind ohne Abstriche in Konzepte zur automatisierten Formatumstellung integrierbar und fügen sich ohne Zusatzaufwand in einheitliche Bedienkonzepte ein, so der Hersteller. Für PacDrive-Anwender bedeute das nach Unternehmensangaben eine interessante Erweiterung des Angebots an Standard-Serienrobotern für robotergestützte Maschinenkonzepte.

Neben den Delta 2- und Delta 3-Kinematiken aus dem PacDrive-Portfolio und den Gantry- sowie Portalkinematiken aus dem Linear-Motion-Programm erweitert sich das Spektrum jetzt um Sechsachs-Knickarm-Roboter mit Traglasten zwischen 2,3 und 250 kg und Scara-Kinematiken mit Traglasten mit bis zu 8 kg. Stäubli ist darüber hinaus wie Schneider Electric ein weltweit präsentes Unternehmen und kann für seine Robotik-Produkte global Service- und Support-Leistungen anbieten, heißt es.