Die neuen Applikationsmakros vereinfachen die Erstinbetriebnahme oder nach einer Rücksetzung auf

Die neuen Applikationsmakros vereinfachen die Erstinbetriebnahme oder nach einer Rücksetzung auf Werkseinstellung erheblich. Sie erscheinen automatisch beim ersten Einschalten oder lassen sich über das Quick-Menü aufrufen (Bild: Danfoss).

Neben Funktionalität und Qualität spielt bei Frequenzumrichtern von Danfoss die Bedienerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. So stuften die meisten Anwender diesen Punkt bei einer Befragung als äußerst wichtig ein. So ist denn auch das Bestreben von Danfoss, die Inbetriebnahme – sei es beim ersten Einschalten des Frequenzumrichters oder nach einem Rücksetzen auf Werkseinstellungen – so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Dazu trug bisher schon das 2003 eingeführte, mit dem IF Design Award für Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnete Display bei. Mit den neuen Applikationsmakros geht Danfoss diesen Weg konsequent weiter und vereinfacht die Parametrierung noch weiter.

Denn immer mehr Funktionen in den Standardumrichtern sorgen für eine Vielzahl an Parametern und Konfigurationseinstellungen, die der Anwender für die verschiedenen Applikationen optimal anpassen und einstellen soll. Dies erfordert bei teilweise mehreren hundert Parametern schon ein genaues Hinsehen und eine leicht zu beherrschende Menüstruktur.

In den neuen Frequenzumrichtern der VLT AutomationDrive FC 300 Serie integriert Danfoss nun eine neue Funktion zu Vereinfachung der Erstinbetriebnahme, aber auch für eine schnellere Inbetriebnahme nach einer Rückstellung auf Werkseinstellungen: die Applikationsmakros. Ihr Ziel ist es, die Konfiguration und Parametrierung der Umrichter weiter zu vereinfachen. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Anwender, Standardanwendungen wesentlich schneller in Betrieb nehmen zu können, was Zeit spart und damit natürlich die Kosten reduziert. Dazu nutzten die Danfoss Entwickler das volle Potenzial des grafischen Displays, um die Programmierung so einfach und klar wie möglich zu gestalten. Bei vielen Anwendungen macht dies die Konsultation des Handbuchs während der Inbetriebnahme überflüssig.

Die neuen Applikationsmakros zielen vor allem auf die typischen Standardanwendungen, die einen hohen Prozentsatz an den Einsatzbereichen der VLT Geräte ausmachen. In der ersten Version hat Danfoss drei wichtige Anwendungen integriert:

- Konfiguration einer horizontalen Last, wie sie beispielsweise ein Fließband oder Transportband darstellt;

- Konfiguration einer vertikalen Last, beispielsweise eines Hebers mit der Ansteuerung der mechanischen Bremse;

- Parametrierung eines PID-Reglers, wie sie typisch in Pumpen- und Lüfteranwendungen vorkommt.

Die Makros können automatisch bei der Erstinbetriebnahme des Frequenzumrichters oder nach einem Rücksetzen auf Werkseinstellungen starten. Alternativ kann der Anwender sie aber auch jederzeit über das Quick-Menü des VLT AutomationDrive erreichen.

Die Makros führen den Kunden anschließend durch die Einstellung des Frequenzumrichters. Nach Abfrage der Spracheinstellung – der VLT AutomationDrive unterstützt 27 Sprachen – und der vorliegenden Anwendung durchläuft der Anwender geführt die grundlegende Parametrierung. Im Rahmen dieses Konfigurationsprozesses fordert das Makro den Anwender auf, die Motordaten sowie applikationsspezifische Daten der Anwendung sinngemäß einer Inbetriebnahme einzugeben. Beispiele für solche spezifischen Funktionen sind die Einstellungen für einen thermischen Motorschutz oder die Quellen der Soll- und Istwerte für den integrierten PID Regler.

Weitere Applikationen in Vorbereitung

Die gesamten Applikationsmakros sind modular ausgeführt, d. h. im Laufe der Zeit kann das Angebot an Makros für bestimmte Anwendungen Zug um Zug erweitert werden. So vereinfacht sich die Inbetriebnahme vieler Anwendungen immer weiter, was Zeit und Kosten einspart.