Diese übergeordnete Kompressorensteuerung kommandiert intelligent bis zu zwölf Kompressoren mit

Diese übergeordnete Kompressorensteuerung kommandiert intelligent bis zu zwölf Kompressoren mit oder ohne Drehzahlregelung und kann den Energieverbrauch um bis zu 35 % verringern. (Bild: CompAir Drucklufttechnik)

SIMMERN (rm). SmartAir Master steuert intelligent bis zu zwölf Kompressoren mit oder ohne Drehzahlregelung und kann den Energieverbrauch um bis zu 35 % verringern, indem alle Kompressoren in einem schmalen Druckband betrieben werden.

Die Steuerung lässt sich einfach und rasch in Betrieb zu nehmen und sichert auf Basis einer umfassenden Datenaufzeichnung eine wirtschaftliche Druckluftversorgung. Die Anbindung wird durch einen Inbetriebnahme-Assistenten über das Farbdisplay vereinfacht. Zudem wird die korrekte Programmierung jedes Parameters geprüft und bestätigt.

Bei vielen übergeordneten Steuerungen müssen für jeden Kompressor im Netz zahlreiche technische Daten und detaillierte Informationen eingegeben werden. Anders bei der SmartAir Master: Wenn alle Kompressoren mit der Steuerung verbunden sind, erkennt sie alle Kompressoren im System und programmiert zahlreiche Parameter automatisch, so dass nur wenige Informationen manuell einzugeben sind.

Im Gegensatz zu konventionellen Steuerungen, die zahlreiche Schnittstellenkarten für die Kommunikation mit jedem Kompressor erfordern, gibt es bei der SmartAir Master lediglich zwei Optionen, was die Installation zusätzlich beschleunigt und vereinfacht. Durch diese Funktionen wird sichergestellt, dass die effizienteste Kompressorkombination ausgewählt wird, um Leerlaufkosten möglichst zu reduzieren.

Wenn Kompressoren mit identischer Lieferleistung vorhanden sind, sorgt das System für eine gleichmäßige Auslastung. Dadurch wird keine Maschine übermäßig oder zu wenig genutzt, was den Aufwand und die Kosten für die Wartung verringert.

Die Kompressorensteuerung zeigt zahlreiche Leistungsdaten auf einem Touchscreen-Display an. Damit besteht ein umfassender Überblick über das gesamte System einschließlich nachgeschalteter Komponenten wie Kältetrockner. Dadurch lässt sich die Leistung des Netzes effizient optimieren. Es können unter anderem der Status jedes verbundenen Kompressors, der Netzdruck, der Druckluftverbrauch und der Druckbereich angezeigt werden, bei Bedarf auch in Form von Diagrammen oder Tabellen.

Die Steuerung beinhaltet zudem eine herausnehmbare SD-Speicherkarte, sodass Daten zur Auswertung an einen PC übertragen und Managementberichte erstellt werden können. Eine lokale Netzwerkverbindung unterstützt die Anzeige von Systemdaten mit dem optionalen Webserver-Modul.

Stör- und Warnmeldungen für jeden Kompressor werden mit exakter Uhrzeit und Datum aufgelistet. Auf diese Weise lässt sich sofort die Ursache für eine erforderliche Wartung analysieren. Es ist eine einfache Installation bei geringem Verkabelungsaufwand über ein Datenkabel mit Bus-Struktur  realisierbar. Zubehör wie Trockner, Filter und Kondensatableiter kann direkt an die Steuerung oder über ein Erweiterungsmodul angeschlossen werden.