Um die Zahlen überhaupt miteinander vergleichen zu können, errechnen die Berufsgenossenschaften die meldepflichtigen Unfälle pro tausend Arbeiter. Meldepflichtig sind Unfälle aber erst, sobald ein Arbeitnehmer drei oder mehr Tage arbeitsunfähig ist. Ob ein Job gefährlich ist, lässt sich nicht generell sagen – schließlich haben unterschiedliche Betriebe auch verschiedene Sicherungs- und Schutzmaßnahmen.

Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2014 und stammen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Nicht enthalten sind Berufskrankheiten, -unfähigkeit und Wegeunfälle.