E.ON hatte insgesamt neun Kraftwerke -oder Kraftwerksblöcke zur Stilllegung angemeldet, weil sich

E.ON hatte insgesamt neun Kraftwerke -oder Kraftwerksblöcke zur Stilllegung angemeldet, weil sich ihr Betrieb wegen der Energiewende nicht mehr rentiert. - Bild: kru

Die Bundesnetzagentur stufte den Block 3 des Kraftwerks Irsching bei Ingolstadt und den Block 4 des Kraftwerks Staudinger im hessischen Großkrotzenburg als systemrelevant ein, wie die Behörde auf Anfrage bestätigte. Die beiden Anlagen haben zusammen eine Nettoleistung von knapp über 1.000 Megawatt, was etwa der eines Atomkraftwerks entspricht.

E.ON hatte insgesamt neun Kraftwerke -oder Kraftwerksblöcke zur Stilllegung angemeldet, weil sich ihr Betrieb wegen der Energiewende nicht mehr rentiert. Darunter ist auch der nukleare Meiler in Grafenrheinfeld, der allerdings in Folge des Atomausstiegs abgeschaltet werden muss.

Insgesamt wollen die deutschen Versorger in nächster Zeit 48 Kraftwerksblöcke stilllegen. Die Bundesnetzagentur erklärte davon elf Anlagen für unverzichtbar. Sie müssen weiterlaufen, damit die Stromversorgung gesichert ist. Die Erzeuger erhalten im Gegenzug Ausgleichszahlungen für den Betrieb.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke