Elektronisch kommutierte Lüfter ACmaxx der ebm-papst GmbH sind energiesparend, langlebig und können durch ihre gleiche Bauform bestehende AC-Lüfter ersetzen.
ST. GEORGEN (rm). Alle neuen Lüfter erreichen einen hohen Wirkungsgrad. Ihre Motorbauart erzielt über eine entsprechende Steuerungselektronik einen bis etwa 80 % niedrigeren Verbrauch gegenüber klassischen Standard-AC-Lüftern.

Andererseits macht die Elektronik den Motor und damit den Lüfter flexibel. Mit ihrem weiten Eingangsspannungsbereich von 50 bis 265 V (50/60Hz) eignen sie sich weltweit für alle Versorgungsnetze.

Die neue Generation unterscheidet sich von den Vorgängern durch die kompakteren Abmaße. Während die alten Geräte durch die externe Elektronik größer als die bestehenden AC-Lüfter sind, ist bei den Neuen die komplette Elektronik vollständig in den Motor integriert. Wegen der gleichen Abmessungen sind die alten AC-Lüfter nun frei gegen die neuen austauschbar. So kann die höhere Luftleistung bei geringerem Stromverbrauch auch bei bestehenden Anlagen genutzt werden.

Je nach Ausführung oder Anwendungsanforderungen sind Drehzahlvarianten, Eigenüberwachung, Alarmausgänge und anderes einfach realisierbar. Neben dem Antrieb wurden auch das Lüfterrad und das Gehäuse strömungstechnisch verbessert.

Durch die exakte Abstimmung der aerodynamischen Eigenschaften der bewegten Teile auf die Motorcharakteristik ergaben sich weitere Vorteile. Bessere Aerodynamik bedeutet weniger Wirbelbildung und damit neben weniger Energieverbrauch auch ein deutlich geringeres Betriebsgeräusch. Neue Werkstoffe sparen Gewicht und ein verbessertes Design beschleunigt die Montage.

Die kleinere Lüftervariante spart beim Dauerbetrieb über zehn Jahre rund 1 300 kWh gegenüber einem AC-Lüfter ein. Der größere Typ erzielt im selben Zeitraum eine Einsparung von 2 500 kWh. So amortisieren sich die kleinen Lüfter im Dauerbetrieb nach etwa drei Monaten, die Größeren nach fünf Monaten.

Zunächst stehen die beiden meist verwendeten Baugrößen mit den Modellen ACi 4400 (120 x 120 x 38 mm) und ACi 7200 (Durchmesser 150 x 55 mm Höhe) bereit. Da die Normmaße denen der alten AC-Lüfter entsprechen, ist sowohl ein Lüfter-Upgrade beim Nachrüsten als auch das Einbinden in neue Anlagen einfach möglich.

Den kleineren Typ gibt es mit einer Schutzlackierung gegen Feuchtigkeit in der Schutzklasse bis IPX4. Die größere Version kommt auch  in der Umweltvariante mit komplett vergossener Wicklung. Dabei wird das vollummantelte Statorpaket – das Blechpaket ist komplett mit Kunststoff umgeben -  nochmals zusammen mit der Elektronik mit PUR umspritzt. Das ergibt einen mechanisch wie chemisch besonders robusten Aufbau gegen äußere Einflüsse.

Der quadratische 120 mm-Lüfter  erreicht mit 4 W Leistungsaufnahme bei einem Wirkungsgrad von 65 % einen maximalen Volumenstrom von 180 m³/h. Der maximale Druck beträgt 74,7 Pa, das Betriebsgeräusch 42 dB(A). Die Lebensdauer bei 40 °C liegt bei über 65 000 h, die Einsatztemperatur zwischen -40 und +75 °C.

Variabel ausführbare Litzen oder Flachstecker sowie ein Gewicht von 250 g erschließen viele Einsatzmöglichkeiten. Drehzahlvarianten mit 100, 120, 140 und 160 m³/h sowie eine Drehzahlregelung sind in Vorbereitung. Zulassungen nach VDE0700, UL, CSA und CCC bestehen bereits.

Der größere Lüfter mit 150 mm Durchmesser erzeugt bei 15 W Leistungsaufnahme bei 80 % Wirkungsgrad einen maximalen Volumenstrom von 390 m³/h und eine Druckerhöhung bis 180 Pa.

Das Betriebsgeräusch liegt bei 55 dB(A) und die Lebensdauer des umwelttauglichen IP 54-Lüfters bei über 70 000 h (40 °C). Die Einsatztemperatur reicht ebenfalls von -40 bis +75 °C. Der 820 g schwere Lüfter mit frei ausgeführten Anschlusslitzen hat die Zulassungen nach VDE0805, UL, CSA und CCC erhalten.

Weniger Logistikaufwand wird bei allen Typen durch den Weitspannungsversorgung erzielt. Eine lange Lebensdauer fördert den wirtschaftlicheren Einsatz der neuen Lüfter.