Die Wisag, hier die Konzernzentrale in Frankfurt, übernimmt die Mehrheit der Eichler GmbH in

Die Wisag, hier die Konzernzentrale in Frankfurt, übernimmt die Mehrheit der Eichler GmbH in Pürgen. - Bild: Wisag

Frankfurt/Main (rm). Dabei handelte es sich keineswegs nur um den Umzug von Maschinen und Geräten an einen 500 m entfernten Standort. Vielmehr musste ein deutlich umfangreicher aufgestelltes Projekt abgewickelt werden, was ein gut funktionierendes Team von Mitarbeitern und Expertenwissen erforderte.

In Budapest produziert Knorr-Bremse für Schienenfahrzeuge Komponenten der Drehgestellausrüstung, darunter Bremszangeneinheiten und Klotzbremsen, Teile der Bremsensteuerung wie Bremstafeln und Ventile. Daneben werden fast alle Komponenten für die Güterwagenausrüstung und Einzelteile für den Bereich Luftbeschaffung hergestellt.

Innerhalb von neun Wochen wurden zwölf kleinere Montagebereiche mit insgesamt etwa 60 Arbeitsplätzen verlagert, darunter Montagelinien mit bis zu 8 m Länge, sowie etwa 75 Maschinen. Neben Metallbearbeitungsmaschinen montierten die Wisag-Spezialisten komplexe Bearbeitungszentren, auch solche mit Multipalettenspeicher.

Insgesamt waren 25 Wisag-Mitarbeiter mit dem Transportieren, Verlagern und Montieren von Maschinen, Geräten und Ausrüstungen vom Kran bis zum Dübel beschäftigt. Die Mannschaft mit Auslandserfahrung wurde durch einheimische Mitarbeiter ergänzt, um eine störungsfreie Kommunikation am Einsatzort zu gewährleisten.

Was häufig nur der jeweilige Maschinenhersteller übernehmen kann, erledigte das Wisag-Team gleich mit, nämlich die Inbetriebnahme der Maschinen. Dazu haben die Mitarbeiter das notwendige Spezialwissen, um komplexe Anlagen de- und remontieren sowie gleich wieder in Betrieb nehmen zu können. Jedenfalls musste die Produktion bei Knorr-Bremse während der Verlagerung nicht unterbrochen werden, wie der Auftraggeber zufrieden anmerkt.