Inspektion einer Lithium-Ionen Batterie in der Johnson Controls-Saft Fabrik Meadowbrook, Holland

Inspektion einer Lithium-Ionen Batterie in der Johnson Controls-Saft Fabrik Meadowbrook, Holland

MILWAUKEE/PARIS (sp).  Johnson Controls  und Saft  einigten sich darauf, ihr Joint Venture, Johnson Controls-Saft, aufzulösen. Das Joint Venture wurde 2006 zur Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Autobatterien gegründet. Gemäß den Bestimmungen des abgeschlossenen Vertrags erwirbt Johnson Controls die Unternehmensanteile von Saft gegen eine Zahlung in Höhe von 145 Mio. $. Der Vertrag sieht außerdem eine Lizenzgebühr-Vorauszahlung seitens Johnson Controls an Saft vor. Im Gegenzug erhält Johnson Controls eine erweiterte Lizenz zur Verwendung bestimmter Lithium-Ionen-Technologien von Saft in allen Märkten.

Die Transaktion, die noch auf die Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden wartet, könnte bereits am 30. September 2011 abgeschlossen sein. John Searle, Vorstandsvorsitzender von Saft, sagte: “Ich freue mich sehr über die schnelle, positive Lösung dieses Disputs. Das liegt im Interesse unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre. Es nimmt Saft auch die finanzielle Last des Joint Ventures. Die Geschäftsleitung von Saft konzentriert sich nun voll und ganz darauf, die spannenden Möglichkeiten für unsere Lithium-Ionen-Technologien in allen Märkten, die wir auswählen, zu verfolgen.”

Da die Parteien sich auf eine Beendigung ihrer Verbindung geeinigt haben, werden auch alle rechtlichen Verfahren zwischen den beiden Unternehmen eingestellt. “

Das Anlagevermögen des Joint Ventures verbleibt bei Johnson Controls – mit Ausnahme eines Werks in Nersac (Frankreich), das Ende 2012 an Saft übergeben wird. Nach Abschluss der Transaktion betreibt Johnson Controls das Unternehmen und wird die bestehenden vertraglichen Vereinbarungen erfüllen und entsprechend mit Kunden und Zulieferern zusammenarbeiten.