Per Hand: Kernbohren in Metall 1

SCHWÄBISCH-GMÜND (ba). Metallverarbeitende Betriebe können damit an allen gängigen Metallen, an gewölbten, lackierten und unebenen Flächen sowie an schwer zugänglichen Stellen arbeiten. Das Bohrsystem ist auf die Anforderungen des handgeführten Kernbohrens abgestimmt: Es kombiniert eine leistungsstarke Handbohrmaschine mit speziellen Hartmetall-Kernbohrern. Die Bohrtechnik wurde von Fein entwickelt und zum Patent angemeldet. Das Verfahren vermeidet unnötige Materialzerspanung und reduziert so den Kraftaufwand.

Der HSS-Zentrierbohrer bohrt nur so lange wie nötig und wird entkoppelt, sobald der Kernbohrer auf das Material trifft. Die ganze Vorschubkraft kann so für die Kernbohrung genutzt werden. Bei Materialdurchbruch schiebt eine Druckfeder den Zentrierbohrer nach vorne und stößt den Bohrkern aus. Für schnellen Arbeitsfortschritt bei geringer Vorschubkraft sorgen zudem die standzeitoptimierten Hartmetall-Kernbohrer mit spezieller Schneidgeometrie und einer Schnittbreite von nur 2,8 mm. Zusätzlich bietet Fein eine Hartmetall-Kernbohrer-Linie mit Titan-Aluminium-Nitrit-Oberflächenbeschichtung an. Die KBH 25 gibt es ab September 2011.