Analyse bei Bayer Schering zeigt, wie Unternehmen große Einsparpotenziale erschließen können.

 BERLIN (pd). Unternehmen können durch die Modernisierung von Pumpensystemen große Einsparpotenziale erzielen und ihre Stromkosten deutlich senken. Welche Effizienzmaßnahmen bei der Optimierung von Pumpen zum Erfolg führen, zeigt jetzt eine Energieanalyse für das Werk der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen. Das Fazit der Untersuchung: bei Umsetzung der erarbeiteten Effizienzmaßnahmen kann der jährliche Stromverbrauch am Standort Bergkamen um insgesamt rund 1.000.000 kWh reduziert werden. Bayer Schering kann durch die Optimierung der installierten Pumpensysteme seine Stromkosten damit um 122.500 Euro pro Jahr senken. Erstellt wurde die Analyse im Rahmen des Projekts ‚Leuchttürme energieeffizienter Pumpensysteme in Industrie und Gewerbe‘ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

“Die Ergebnisse dieser beispielhaft durchgeführten Analyse zeigen, wie sehr es sich wirtschaftlich für Unternehmen lohnt, die Energieeffizienz ihrer Pumpensysteme zu optimieren. Dabei sind Kapitalrenditen von mehr als 25 Prozent möglich”, sagt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin bei der dena. Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Analyse von Einsparpotenzialen bei der Kühlwasserversorgung auf dem Werksgelände. Wie das Ergebnis zeigt, sind bei einzelnen Systemkomponenten durch die Installation intelligenter Steuerungs- und Regelungsmechanismen Einsparungen von bis zu 50 Prozent beim Energieverbrauch möglich. Details zu dem erarbeiteten Maßnahmenpaket stehen unter www.industrie-energieeffizienz.de zum Download bereit.