Mit Hilfe dieser Schnelllauftore fällt die Temperatur im Torbereich während eines Öffnungszyklus

Mit Hilfe dieser Schnelllauftore fällt die Temperatur im Torbereich während eines Öffnungszyklus nur noch um etwa 1 °C ab. (Bild: Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH)

Bruckberg (rm). Vorher wurde lange nach einer rentablen Variante für den Hallenabschluss gesucht. Dabei fiel auf, dass viele Tore langsam schließen, nachteilig vor allem im Winter, und Sektionaltore nicht dicht sind.

Die neue Halle des Autohauses hat eine energiesparende Fußbodenheizung und verzichtet auf einen Torschleier mit Warmluftgebläsen. Das Gebäude soll den Ausstellungsbereich, die Fahrzeugaufbereitung, -übergabe und -auslieferung sowie den Abschleppbereich und ein Reifenhotel beherbergen. Für alle Bereiche werden spezielle Temperaturen benötigt, die auch im Winter gehalten werden müssen.

Seit die schnellen Efaflex-Tore im Einsatz sind, für das sich das Unternehmen aus Eching-Weixerau schließlich entschied, fällt die Temperatur im Torbereich während eines Öffnungszyklus nur noch um etwa 1 °C ab. Früher war das bedeutend mehr. Als weiteren Vorteil der Tore wird die Torspirale genannt, da sich das Tor nicht in den Raum schiebt.

Alle Tore sind mit einem speziellen Torlichtgitter ausgerüstet. Je nach Bereich schließen die Tore unterschiedlich. Die Tore in der Werkstatt öffnen etwa 50 Mal am Tag. Hier wurde die schnellste mögliche Schließzeit gewählt. Generell lassen sich die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten bei Efaflex-Toren frei wählen.

Ihre doppelwandigen Isolierlamellen in thermisch getrennter und isolierter Ausführung sind in allen schnelllaufenden Außentoren integriert. Nach DIN EN 13241-1 lässt sich damit nach Angabe des Herstellers erstmals für fest eingebaute Tore eine sehr hohe Wärmedämmung nachweisen: Die Tore erreichen bereits U-Werte um 0,8 W (m² x K) für die gesamte Fläche eines fest eingebauten Schnelllauftores.

Bei der Entwicklung der Torblatt-Lamellen bestand die besondere Herausforderung darin, die Verwendbarkeit für hoch frequentierte Schnelllauftore und für möglichst viele Nutzungsjahre sicherzustellen. Im Gegensatz zu konventionellen Toren ist das Anforderungsprofil, beispielsweise in Bezug auf Belastbarkeit, Stabilität, Maßhaltigkeit und Verwindungssteifigkeit daher deutlich anspruchsvoller.

Schnelllauftore mit einer Größe bis 8 000 x 8 000 mm werden häufig bis zu 150 000 Mal pro Jahr und mit Geschwindigkeiten bis 4 m/s bewegt. Da die Fertigung der Torblatt-Lamellen bei Efaflex erfolgt, kann die Lamellenstärke in Abhängigkeit von der geforderten Wärmedämmung zwischen Profilstärken von 40 mm, 60 mm und 80 mm variiert werden. Die Lamellenhöhe beträgt dabei einheitlich 225 mm, was der Optik zugute kommt. Farbliche Variationsmöglichkeiten sind uneingeschränkt realisierbar.

Neben den günstigen Wärme- und Schalldämmwerten erreichen die Tore eine überdurchschnittliche Windbelastbarkeit der Klasse 4 nach DIN EN 12424. Es liegen drei Modellvarianten vor: EFA-SST Premium für den hoch belasteten industriellen Dauereinsatz, EFA-SST Eco und die Basic-Serie für den Einsatz als Industrietor. Das EFA-SST ist mit verschiedenen Steuerungs- und Sensorkombinationen, dem Torlichtgitter EFA-TLG und dem Aktiven-Crash-System ACS zu haben.