Bluhm Druck Etiketten

Das freut die Betriebskasse: Mit ein paar Tricks können Sie bis zu 50 % Tinte sparen! - Bild: Bluhm Systeme

1. Druckauflösung reduzieren

Thermische Tintenstrahldrucker können zwar mit einer sehr hohen Druckauflösung von 600 dpi drucken, jedoch ist das nicht immer notwendig. Während Barcodes und Datamatrix-Codes meist hochauflösend sein müssen, reicht bei vielen anderen Anwendungen eine geringere Punktedichte aus. Testen Sie, welche Druckqualität Ihnen genügt. Es gilt: Je geringer die Auflösung des Druckbilds, desto geringer ist der Tintenverbrauch.

2. Richtige Schriftart wählen

Genaues Hinsehen lohnt sich auch bei der Schriftgestalt, denn hier schlummert ein Sparpotential von bis zu 75 %! Ausgedehnte Schriftarten und Serifen („Füßchen“) nehmen mehr Tinte in Anspruch als nötig. Bevorzugen Sie stattdessen dünne und serifenlose Fonts, Light-Varianten oder eine sogenannte Ecofont.

3. Tintenkartuschen vollständig leeren

Weil unvorhergesehene Produktionsstopps bares Geld kosten, werden Tintenkartuschen häufig einfach während geplanter Stillstandszeiten gewechselt. Die Resttinte geht dabei ungenutzt verloren. Zwar zeigen neuere Geräte den Tintenfüllstand automatisch an. Die Markoprint-Drucker von Bluhm Systeme gehen aber noch einen Schritt weiter: Über die Nonstop-Printing-Funktion werden zwei synchronisierte Druckköpfe gleichzeitig betrieben. Sobald die erste Kartusche leer ist, druckt die andere automatisch weiter. In dieser Zeit ist Gelegenheit für einen Kartuschenwechsel – ganz ohne Stillstand.

4. Original-Tinten vom Hersteller verwenden

Dritthersteller erscheinen auf den ersten Blick günstiger. Allerdings besteht das Risiko, dass die Einsparungen zu Lasten der Druckqualität gehen. Im schlimmsten Fall führen Fremdtinten sogar zu Ausfällen und Fehlern im Drucksystem. Hinzu kommt, dass sie in der Regel nicht so ergiebig sind wie die Originale.

5. Druckköpfe schützen

Achten Sie darauf, dass die Druckköpfe der Tintenstrahldrucker nicht verschmutzen oder eintrocknen. Dies kommt vor, wenn ein Drucker mit offener Tintenpatrone längere Zeit stillsteht. Das Ergebnis ist ein streifiges Druckbild. Das können Sie verhindern, indem Sie die Tintenkartuschen während der Druckpausen abdecken. Eine besonders praktische Lösung sind selbstverschließende Druckköpfe, wie sie von Markoprint erhältlich sind.

6. Zentrale Tintenversorgung

Bei hohem Druckaufkommen kann sich ein zentrales Tintenversorgungssystem lohnen. Dabei handelt es sich um ein intelligentes Vorratssystem, das den Tintenstand der Kartuschen in Echtzeit an das System meldet. Schon während des Druckvorgangs können diese dann automatisch aufgefüllt werden.

Bluhm Syteme bietet so ein Bulksystem für seine Markoprint-Drucker an. Es ist speziell für schnelltrocknende oder solventhaltige HP-Tinten geeignet. Weil das System 400 ml Tinte fasst, reduziert es die Zahl der notwendigen Kartuschenwechsel und vor allem die Kosten auf lange Sicht.

Natalie Iwantschew, Bluhm Systeme