Die Solarworld AG erhält für ihr Werk im sächsischen Freiberg 45 Mio Euro Subventionen.

DÜSSELDORF (Dow Jones/ks)–Die Europäische Kommission hat am Dienstag eine sogenannte Regionalbeihilfe für die Tochter Deutsche Solar AG genehmigt. Die Brüsseler Behörde verwies in ihrer Mitteilung auf die Schaffung von mindestens 130 Arbeitsplätzen in der wirtschaftlich schwachen Region.

Das Bonner TecDAX-Unternehmen produziert in Freiberg vom Silizium bis zum fertigen Solarmodul. In der Fertigung von Siliziumscheiben, sogenannter Wafer, hat Solarworld die Kapazitäten auf 750 Megawatt aufgestockt. Dafür wurden 350 Mio Euro investiert. Insgesamt arbeiten in Freiberg 1.700 Menschen für das Unternehmen.

Frank Asbeck, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, erläuterte im Gespräch mit Dow Jones Newswires, dass der Ergebniseffekt der Beihilfe über einen Zeitraum von 10 Jahren gestreckt werde. Demnach wird der Zuschuss über die jährlichen Abschreibungen abgerechnet. Da das Geld demnächst überwiesen werde, wirke es sich auf den Bargeldbestand jedoch bereits in diesem Jahr voll aus, so Asbeck.