Bei diesem Verflüssiger lässt sich die Verflüssigungstemperatur auf ein niedriges Niveau absenken

Bei diesem Verflüssiger lässt sich die Verflüssigungstemperatur auf ein niedriges Niveau absenken und so Energie sparen. (Bild: Lloyd Coils Europe)

Prag (rm). Beim Kühler handelt es sich um ein kombiniertes Kühlsystem aus Luft- und Kompressorkühlung speziell für den Einsatz in der Kunststoffindustrie. Mit dem Verflüssiger arbeitet das System unter schwierigen klimatischen Verhältnissen leistungsstark und wirtschaftlich.

In der Kunststoffindustrie wird zwischen Werkzeug- und Hydraulikkühlung unterschieden Bei letzterer kann die Rückkühlung größtenteils mit einem Glykolkühler in so genannter freier Kühlung erfolgen, da hier nicht so tiefe Hydrauliköltemperaturen benötigt werden. Um die Hydraulik zu kühlen, kann das Medium einfach und kostengünstig mit Luft abgekühlt werden, denn die Energiekosten für den Betrieb eines Kältekompressors entfallen.

Basierend darauf hat Deltatherm seine Energiesparkühlsysteme entwickelt. Ihnen reicht die relativ kühle Luft der Umgebung zur Kühlung des Kälteträgers aus. Da die erforderlichen Ventilatoren des Glykolkühlers deutlich weniger elektrische Energie als Kompressoren benötigen, lassen sich die Betriebskosten im Vergleich zu konventionellen Kältemaschinen um bis zu 70 bis 80 % reduzieren, je nach Anlagenart.

Kernstück des Energiesparkühlers ist der von Lloyd Coils Europe speziell hierfür entwickelte Verflüssiger. Seine Fähigkeit, die Verflüssigungstemperatur auf ein niedriges Niveau abzusenken, trägt einen erheblichen Teil zur Energie- und Kosteneffizienz sowie der hohen Belastbarkeit des Kühlsystems bei.

Bei der Entwicklung des Verflüssigers für das Kühlsystem berücksichtigte man neben der Anlagenbauweise vor allem die zentrale Anforderung der energieeffizienten Arbeitsweise.

Da für den Energieverbrauch von Industriekälteanlagen die entscheidende Komponente die Verflüssigungstemperatur ist, setzte Lloyd hier an: Indem diese abgesenkt wird, steigt die Kälteleistung. Daher sollte die Verflüssigungstemperatur stets so niedrig wie möglich gehalten werden.

Der Wärmedurchgangskoeffizient im Wärmetauscher sollte dagegen so hoch wie möglich sein. Denn je größer die Wärmetauscherfläche ist, desto niedriger kann die Verflüssigungstemperatur gewählt werden. Lloyd hat den Verflüssiger so konstruiert, dass die Verflüssigungstemperatur so weit abgesenkt werden kann, wie es in Abhängigkeit von der Art und Bauweise des Verdichters sowie der Expansionsorgane möglich ist.