ITK Markt Deutschland bis 2016
Umsatz im Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (inklusive Unterhaltungselektronik) in Deutschland von 2007 bis 2016 (in Milliarden Euro). - Bild: Bitkom

Für die Telekommunikation erwartet Bitkom ein minimales Plus von 0,2 Prozent auf 67,0 Milliarden Euro. Am stärksten wachsen in diesem Segment die Umsätze mit Infrastruktursystemen, die um 2,9  Prozent auf 6,7 Milliarden Euro steigen. An dieser Stelle spiegeln sich die Milliarden-Investitionen der Netzbetreiber in den Breitbandausbau wider. Schwächer entwickelt sich das Geschäft mit TK-Endgeräten, das um 0,2  Prozent auf 11 Milliarden Euro zurückgeht.

Der Umsatz mit Smartphones wächst nach dem Rekordjahr 2015 erneut um 0,7 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Die Umsätze mit Festnetz- und Mobildiensten bleiben nach Jahren des Umsatzrückgangs 2016 voraussichtlich stabil bei 49,3 Milliarden Euro. Während die Verbraucher demnach bislang durchaus bereit sind, mehr Geld für ein Smartphone auszugeben, sinkt die Ausgabenbereitschaft bei mobilen Sprach- und Datendiensten sogar bei gleichzeitig rasant steigendem Datenvolumen. Bitkom fordert an dieser Stelle ein Umdenken: Schnelles Internet und unbegrenztes Telefonieren könne es nicht zum Nulltarif geben.

Abwärtstrend in Unterhaltungselektronik gestoppt

In der Unterhaltungselektronik wird der Bitkom-Prognose zufolge der langjährige Abwärtstrend gestoppt. Die Umsätze steigen auch dank der Sport-Großereignisse Fußball-Europameisterschaft und Olympia leicht um 0,2 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro.

Im vergangenen Jahr ist der ITK-Markt deutlich stärker gewachsen als erwartet. Statt um 1,9 Prozent sind die Umsätze 2015 um 2,8 Prozent gewachsen, auf 157,4 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für diesen deutlichen Anstieg war ein regelrechter Smartphone-Boom in der zweiten Jahreshälfte. Der Umsatz mit den Geräten hat um 22,1 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro zugelegt – und damit fast dreimal so stark wie erwartet.

Angesichts der weiterhin positiven Entwicklung auf dem IT-Arbeitsmarkt und 43 000 offenen und nur schwer zu besetzenden Stellen für IT-Experten forderte Dirks entschiedenere Maßnahmen zur Modernisierung des Bildungssystems. "Wir müssen in der Schule die Grundlage für die künftige Aus- und Weiterbildung schaffen", so Dirks.

IT ganz vorne: Die wertvollsten Marken der Welt

  • Intel

    Platz 14: Intel mit einem Markenwert von 35,42 Milliarden US-Dollar. - Bild: Intel

  • Disney

    Platz 13: Disney mit einem Markenwert von 36,51 Milliarden US-Dollar. - Bild: Sam Howzit/Wikipedia

  • Mercedes-Benz

    Platz 12: Mercedes-Benz mit einem Markenwert von 36,71 Milliarden US-Dollar. - Bild: Daimler

  • BMW

    Platz 11: BMW mit einem Markenwert von 37,21 Milliarden US-Dollar. - Bild: BMW Group

  • Amazon

    Platz 10: Amazon mit einem Markenwert von 37,95 Milliarden US-Dollar. - Bild: Amazon

  • McDonald's

    Platz 9: McDonald's mit einem Markenwert von 39,81 Milliarden US-Dollar. - Bild: Kira Nerys/Wikipedia

  • General Electric

    Platz 8: General Electric mit einem Markenwert von 42,27 Milliarden US-Dollar. - Bild: Vivelo Hoy/Onward State

  • Samsung

    Platz 7: Samsung mit einem Markenwert von 45,3 Milliarden US-Dollar. - Bild: Samsung

  • Toyota

    Platz 6: Toyota mit einem Markenwert von 49,05 Milliarden US-Dollar. - Bild: Toyota

  • IBM

    Platz 5: IBM mit einem Markenwert von 65,1 Milliarden US-Dollar. - Bild: IBM

  • Microsoft

    Platz 4: Microsoft mit einem Markenwert von 67,67 Milliarden US-Dollar. - Bild: dpa

  • Coca Cola

    Platz 3: Coca Cola mit einem Markenwert von 78,42 Milliarden US-Dollar. - Bild: Coca Cola

  • Google

    Platz 2: Google mit einem Markenwert von 120,31 Milliarden US-Dollar. - Bild: 9to5Google

  • Apple

    Platz 1: Apple mit einem Markenwert von 179,28 Milliarden US-Dollar. - Bild: Apple