Toyota setzt in Burleston auf Photovoltaik. Bild: Toyota

Toyota setzt in Burleston auf Photovoltaik. Bild: Toyota

GB-BURNASTON (ilk). Auf dem Werksgelände in Burnaston/Derbyshire entsteht auf einer Fläche von 90.000 Quadratmetern ein Solarpark. Die insgesamt 17.000 Solarmodule werden jährlich eine Leistung von etwa 4.600.000 Kilowattstunden (kWh) generieren. Die neue Solaranlage wird neben der Reduzierung der Schadstoffemissionen auch zur Sicherung der Energieversorgung des Werkes beitragen. Rund 2.000 Tonnen CO2 werden durch das Projekt jedes Jahr eingespart, das nach seinem Abschluss Energie zur Fertigung von etwa 7.000 Fahrzeugen liefert. Die in England hergestellten Sonnenkollektoren kosten umgerechnet 11,2 Mi Euro und werden vom Energieversorger British Gas aufgestellt und finanziert. Bereits ab Juli soll die Photovoltaikanlage Strom liefern.

Das Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, die Vision einer “nachhaltigen Fabrik”, die bestmöglich mit ihrer natürlichen Umgebung harmonieren soll, Realität werden zu lassen. TMUK und Toyota Motor Manufacturing France sind zwei der bisher fünf weltweiten Fertigungsstätten von Toyota, in denen dieses Modellprojekt einer umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Produktion umgesetzt wird.

“Toyota leistet einen kontinuierlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen, wie beispielsweise durch den Auris Hybrid, das erste in Europa gefertigte Vollhybridfahrzeug. Die Energieerzeugung durch eine Solaranlage in unserem Werk unterstreicht das Bemühen, noch mehr für den Schutz der Umwelt zu tun und dabei der führenden Stellung von Toyota in diesem Bereich gerecht zu werden”, sagt Tony Walker, stellvertretender Geschäftsführer von TMUK.

Toyota kann auf ein langjähriges Engagement beim Umweltschutz zurückblicken. So war die japanische Marke der erste Automobilhersteller in Großbritannien, der 1996 nach ISO 14001 für sein Umweltmanagement zertifiziert wurde. Bereits 2002 wurde der Produktionsabfall für die Deponien vollständig reduziert und seit 2008 fällt auch kein Abfall mehr für die Müllverbrennung an.