Prof. Alexander Sauer, Institutsleiter, Energieeffizienz in der Produktion an der Universität Stuttgart.

Prof. Alexander Sauer leitet seit 2015 das Institut für Energieeffizienz in der Produktion der Universität Stuttgart und seit 2020 das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung. (Bild: Sauer)

Wie können die Klimaziele erreicht werden und was können produzierende Unternehmen dazu beitragen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich am 11. und 12. Oktober 2022 Experten aus Wissenschaft, Forschung und Industrie auf der Fachkonferenz CO2-neutrale Fabrik in Augsburg. Prof. Alexander Sauer, Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion der Universität Stuttgart, moderiert die Veranstaltung.

Hier erklärt er, welche Ziele die Industrie nun haben muss.

Warum ist die Senkung des CO2-Ausstoßes in Ihren Augen eine so drängende Aufgabe in der Industrie?

Alexander Sauer: Wir wollen das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, am Leben erhalten. Die G20-Länder tragen eine besondere Verantwortung, da sie für circa 80 Prozent der Emissionen verantwortlich sind. Die Industrie hat davon einen großen Anteil. Wir in Deutschland sollten Technologieführer und Vorbild sein.

Fachkonferenz: Die CO2-neutrale Fabrik

Weltkugel mit Elementen zur Erneuerbaren Energie
(Bild: lassedesignen - stock.adobe.com)

Am 11. und 12. Oktober 2022 treffen sich Experten aus Wissenschaft, Forschung und Industrie in Augsburg, um alle relevanten Themen zur Erreichung der Klimaziele für produzierende Unternehmen zu besprechen.

 

Um diese Themen geht es unter anderem:

  • Energieversorger und ihr Beitrag zur CO2-Neutralität von Fabriken
  • Umsetzungsbeispiele zur CO2-Neutralität
  • Scope 3
  • Sektorkopplung

Highlight der Veranstaltung ist die Werksführung bei Kuka in Augsburg.

 

Alle weiteren Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: Fachkonferenz CO2-neutrale Fabrik

Vor welchen größten Herausforderungen steht die Industrie?

Sauer: Die Industrie muss es schaffen, nachhaltig zu wachsen und dabei gleichzeitig klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Damit sind zunächst Kosten und Risiken insbesondere in den politischen Rahmenbedingungen verbunden. Langfristig sehe ich auch hier Wettbewerbsvorteile für Innovatoren.

Wie ist die ‚grüne Vision‘ in den Unternehmen zu erreichen?  Welche Rahmenbedingungen sind nötig?

Sauer: Einige Wirtschaftszweige werden in Vorleistung gehen müssen! Die öffentliche Hand ist gefragt, zielgerichtete und individuelle Fördermechanismen sowie Unterstützung bei Netzwerkbildung von Industrie, Forschung und Verbänden zu initiieren. Auf der anderen Seite sind Unternehmen gefragt, ökologischen Indikatoren auch als Vergabekriterium zu etablieren.

(Bearbeitet von Anja Ringel.)

"Ich bin Beirat auf dem Kongress ‚CO2-neutrale Fabrik‘ weil ich so einen Beitrag leisten kann, die deutsche Industrie auf dem Weg zu verstärktem Klimaschutz zu unterstützen." - Prof. Alexander Sauer, Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion der Universität Stuttgart

Dossier Klimaneutrale Industrie - hier zum Download

Frau hält ein Tablet in der Hand und wählt auf dem Display Beiträge aus, die außerhalb des Tablets virtuell angezeigt werden
(Bild: mi connect)

Entdecken Sie, wie Sie den steigenden Energiekosten entkommen und gleichzeitig Ihr Unternehmen klimaneutral für die Zukunft aufstellen. Wie das geht, ist in dem Dossier Klimaneutrale Industrie verständlich erklärt. Hier gelangen Sie zur Leseprobe. Weitere Informationen und den Link zum Download der Studie gibt es hier.

Das erwartet Sie:

 

  • Wirtschaftliche Vorteile eines klimaneutralen Unternehmens
  • Welche pragmatischen Lösungen es für die Reduzierung von CO2-Emissionen gibt
  • Wie Sie an die richtigen Fördertöpfe kommen
  • Experteninterviews mit Tipps aus der täglichen Praxis und gezielten Lösungsstrategien zu Fragen wie „Was will ich erreichen, was kann ich erreichen und wo fange ich überhaupt an?“
  • Best Practice-Cases aus der Industrie

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