HAMBURG (ks). Derzeit bringen Techniker die Produktionsmaschinen in die rund 5.000 Quadratmeter großen Hallen ein und unterziehen die Anlagen ersten Produktionstests, teilt das Unternehmen mit. Schon in wenigen Tagen soll die 5 Mio Euro teure Fabrik für über 100 Megawatt Gestellsysteme noch in diesem Jahr produzieren und so erheblich zur Erweiterung der Conergy-Produktionskapazitäten beitragen.

„Der US-Solarmarkt soll sich bis 2012 mehr als verdoppeln. Unsere neue Fabrik hilft uns hier, weiter zu wachsen. In Sacramento können wir unsere Produktionskapazitäten binnen kürzester Zeit vervielfachen und so auf steigende Nachfrage in der gesamten Region reagieren. Zugleich schaffen wir mit unserer Fabrik kürzere Wege zum Kunden, da wir die dort produzierten Gestellsysteme direkt an den amerikanischen Markt liefern werden. Das verkürzt nicht nur unsere Lieferzeiten, sondern senkt auch unsere Transportkosten”, erklärt Conergys Vertriebsvorstand Andreas Wilsdorf.

Auch bei den Conergy-Solarmodulen bauen die Hamburger ihre Kapazitäten 2011 weiter aus: Conergys moderne 250 Megawatt-Fabrik im brandenburgischen Frankfurt (Oder) produzierte ihre Premium-Module im vergangenen Jahr nahe der Volllast, so Conergy. Um die vor allem im Ausland stark steigende Nachfrage weiter bedienen zu können, weitet Conergy 2011 seine Modul-Produktion jetzt auf einen renommierten Fertigungspartner in Europa aus. Hierzu habe sich Conergy bereits eine entsprechende Linie exklusiv gesichert.

„Mit diesem Schritt übertragen wir unsere in Frankfurt (Oder) gesammelte Expertise auf neue Modullinien – und sichern uns noch weitere Kapazitäten bei exakt gleicher Qualität. So können wir unsere Kernmärkte noch besser bedienen und flexibler auf Marktschwankungen reagieren – ohne uns mit hohen Investitionen an eine neue, eigene Modulfertigung zu binden. Zugleich haben wir damit ausreichend Kapazitäten auch für neue, noch zu erschließende Märkte. So schaffen wir Werte aus der Region für die Region – und noch mehr Nähe zu unseren Kunden“, so Wilsdorf weiter.