Atlas Copco

Einer aktuellen Studie zufolge werden 98 Prozent aller erfassbaren Daten von Produktionsunternehmen nicht genutzt, weil ihnen die betrieblichen Analysefähigkeiten fehlen, um diese Daten in ihre Betriebsabläufe zu integrieren. - Bild: Atlas Copco

In Riesenschritten schreitet die vierte industrielle Revolution in der ganzen Welt voran. Bereits 2011 erkannten deutsche Unternehmen, dass die Industrie 4.0 in den Startlöchern steht und wurden so zu Vorreitern dieses Zukunftsprojekts. Nach den ersten Schritten, welche im Wesentlichen auf die Industrialisierung fokussiert waren, folgt nun die Digitalisierung bzw. intelligente Vernetzung. Mit Industrie 4.0 ist eine digitale Transformation der Industrie gemeint und kein Unternehmen kommt noch an ihr vorbei.

Sie lässt sich in vier große Bereiche unterteilen: Smart Factories, Internet der Dinge (Internet of Thing - IoT), cyber-physische Systeme (CPS) und Internet of Service (IoS). Um erfolgreich zu bleiben, müssen sich Unternehmen diesem Erfolgsmuster anschließen und sich darauf auch einstellen.

 

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Durch Nutzung anlagenbezogener Metadaten ermöglicht Atlas Copco genaue Analysen und Vorhersagen für die Fertigung. - Bild: Atlas Copco

Wichtig ist: Hierdurch ergeben sich viele Vorteile, da nicht nur einzelne Abläufe oder Prozesse einer Fertigung betrachtet werden, sondern die gesamte Wertschöpfungskette. Mehrwerte werden geschaffen, die durch die Verbesserung der Qualität von Endprodukten entstehen. Niedrigere Kosten für Produktion und Wartung, neue servicebasierte Geschäftsmodelle, Arbeitssicherheit sowie ein nutzungsbasiertes Produktdesign sind erst der Anfang und nur einige Beispiele. Kurzgefasst, mit dem Konzept von Industrie 4.0 eröffnen sich grundlegend neue Potenziale für die Planung, die Steuerung und die Organisation bestehender und völlig neuer Geschäftsmodelle.

Daten sind das neue Gold

Einer aktuellen Studie zufolge werden 98 Prozent aller erfassbaren Daten von Produktionsunternehmen nicht genutzt, weil ihnen die betrieblichen Analysefähigkeiten fehlen, um diese Daten in ihre Betriebsabläufe zu integrieren. Dies soll sich aber ändern – Daten haben das Potenzial nicht nur die Wartungskosten zu reduzieren, sondern auch eine Verbesserung der Flexibilität der Montagelinie sowie Sicherstellung der Qualität des Endprodukts zu gewährleisten. Dieses Produktionskonzept, das auf Datenbeständen basiert, bietet umfassende Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Überwachung der Produktion. Dieses Potenzial hat auch Atlas Copco erkannt und in einem neuen Konzept umgesetzt: Smart Connected Assembly – Powered by Data!

Atlas Copco Tools ist in vielen Industriebereichen Marktführer für Montagelösungen, Fügeprozesse sowie Verbindungstechnologien. Außerdem stellt Atlas Copco Tools seit mehr als einem Jahrzehnt netzwerkfähige Produkte bereit. Profunde Kenntnisse im Hinblick auf vernetzte Montageprozesse und umfassende Erfahrung bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Gesamtsysteme versetzen Atlas Copco in eine einzigartige Position, die es ermöglicht, Daten nicht nur zu erfassen, sondern auch zu analysieren. Dank seiner Fachkenntnisse über Schraub-und Montageprozesse kann Atlas Copco Tools spezifische Empfehlungen dazu geben, wie man vernetzte Montageprozesse weiter verbessern kann oder Wartungsarbeiten basierend auf einer präskriptiven Analyse ausführt.

Das neue Konzept für die Umsetzung dieses Zusammenspiels der neuen Technologie mit den für ein Unternehmen nötigen organisatorischen Veränderungen, erfordert einen analytischen Blick und einen Strategieplan für die Gesamtkonzeption. Das alles bietet Atlas Copco Tools mit seinem einzigartigen Konzept, das durch die Nutzung anlagenbezogener Metadaten noch genauere Analysen und Vorhersagen möglich macht. Ferner wird die Digitalisierung, die im Rahmen der Industrie 4.0 erfolgt, durch eine intelligente Verschmelzung von Mechanik, Elektronik und Software eine grundlegende Veränderung in der Produktion bewirken.

Maschinenflexibilität und Routing-Flexibilität

Flexible Produktionssysteme werden immer beliebter und können in zwei Bereiche unterteilt werden: Maschinenflexibilität und Routing-Flexibilität. Im Zusammenhang mit der Maschinenflexibilität nennen wir als Beispiel einen kollaborativen Roboter, kurz Cobot, der unter anderem bei Aufgaben in der Montagelinie helfen kann und seine physischen Abläufe auf digitalen Plattformen abbildet. Das stellt sicher, dass jeder Ablauf genau protokolliert und somit eine hohe Qualität gewährleistet wird. Fehler werden entdeckt und behoben, bevor sie entstehen. Denn diese Dokumentation ist entscheidend! Die erfassten Daten bieten in Kombination mit Konnektivität und mobilen Geräten die Möglichkeit, intuitive mobile Anwendungen zu erstellen. Das Herunterladen und spätere Nutzen einer App, die speziell für die Bedienung eines bestimmten Geräts entwickelt wurde, wird zur Realität.

Der Prozess zur Ableitung eines Nutzens aus Daten ist in hohem Maße generisch und umfasst vier Schritte:

1. Datenerfassung
2. Trendwende, bzw. Ermittlung von Abweichungen und Zusammenhängen
3. Empfehlungen anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus den Analysen
4. Implementierung von Anlagen oder sonstigen Anwendungen.

Erfolgreiche datenbasierte Dienstleistungen bietet Ihnen Atlas Copco Tools mit seinem Strategieplan für die Industrie 4.0, der für jedes Unternehmen individuell aufgesetzt wird. Grundsätzlich sollte der Plan ein Unternehmen vom jeweiligen Startpunkt bis zur gewünschten Zielsituation führen. Das kann für viele Unternehmen eine Entdeckungsreise sein, da neue Technologien und Möglichkeiten getestet und bewertet werden müssen und parallel dazu organisatorische Fähigkeiten weiterzuentwickeln sind.

Wichtige Erfolgsfaktoren für Ihren Strategieplan finden Sie in unserem Whitepaper.

 

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Atlas Copco verfügt nicht nur über umfassende Erfahrung und Know-how durch die Unterstützung von Kunden bei der Planung und Entwicklung von Lösungen für die Industrie 4.0 und die Smart Connected Assembly, sondern bietet auch bewährte Lösungen an.

Resümierend wird damit mehreres deutlich: Erstens bringt die Umsetzung von Konzepten für die Industrie 4.0 für jedes Unternehmen einen Änderungsprozess mit sich – selbst dann, wenn die erste Phase nur wenige organisatorische Auswirkungen hat. Zweitens, ein wichtiges Ziel der ersten Phase ist das Kennenlernen neuer Konzepte. Die Unternehmen sollten nach einer Organisation und Kultur der Zusammenarbeit und Flexibilität streben, um sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten. Drittens, können durch die Vernetzung Produktionsdaten wertschöpfend in die Betriebsabläufe integriert und dieses enorme wirtschaftliche Potenzial voll ausgeschöpft werden. 

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