Im Interview erklärt der CEO der Abas Software AG, Baris Ergun, warum 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen wie ein idealer Fahrplan für den Einstieg in die digitale Welt aussieht.

"Die meisten Mittelständler können mit Digitalisierung noch nicht viel anfangen. Diese Erfahrung machen wir immer wieder", sagt Baris Ergun, der CEO des mittelständischen ERP-Anbieters Abas Software AG. Gut 70 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen hätten mit der Digitalisierung noch gar nicht angefangen. "Umso wichtiger ist es, bei diesem Thema ganz vorn anzufangen und sich die Kernprozesse im Unternehmen anzusehen."

Der Fahrplan fange bei der Produktentwicklung mit dem CAD-System und gehe über die ERP-Schnittstelle bis hin zum eigentlichen ERP-System. "Und erst ganz zum Schluss, wenn die ganze Kette sauber vernetzt ist, kann man überhaupt erst an die nächsten Stufen wie etwa Big Data Analyse denken", weiß Ergun.

"Veränderung ist die einzige Konstante"

Für den ERP-Anbieter selbst bedeutet die Digitalisierung von Fertigungsprozessen laut Abas vor allem eines: Wandel. "Veränderung ist die einzige Konstante", fasst CEO Baris zusammen. Das eigene Geschäftsmodell müsse sich ständig an den Kunden und dessen veränderte prozesse anpassen.