Druckguss trifft Oberfläche 1

Eine Vielzahl an Produkten, die heute aus Nichteisen-Metallen herstellbar sind, werden im Druckgieß-Verfahren gefertigt. Mit Druckguss lassen sich dünnwandige und endkonturnahe Werkstücke herstellen, die unter normalen Anforderungen ohne weitere mechanische Bearbeitungen auskommen. Zudem können Bohrungen, Hinterschnitte und Freiformflächen problemlos mit ausgeformt werden. Täglich haben wir indirekten Kontakt mit Druckgussteilen, sei es im Kraftfahrzeug, in der Haushaltselektrik oder am Arbeitsplatz.

In Zusammenarbeit mit einem Kunden, der in der Beleuchtungsindustrie agiert, wurden Stück für Stück wirtschaftliche Lösungen entwickelt. Zum einen sollte der natürliche metallische Glanz und die natürliche Farbgebung des Ursprungmaterials erhalten bleiben und zum anderen durfte das Teilegewicht eine gewisse Grenze nicht überschreiten, denn das gesamte Leuchtenmodul sollte auch in abgehängten Leichtbaudecken montierbar sein. Die Wahl konnte so nur auf eine Aluminiumlegierung fallen, um den Ansprüchen an das Gewicht gerecht zu werden. Für die Oberfläche kam erst das Verchromen in Betracht, wurde jedoch kurze Zeit später aufgrund des unnatürlichen Farbbildes wieder verworfen. Durch die Hochglanzpolitur wurden die Gussteile optisch weiter aufgewertet und zu einem gewissen Grad gegen Korrosion geschützt. Voraussetzung für eine fehlerfreie Polierbarkeit ist die Beherrschung des Druckgießprozesses. Nur so können Gussteile mit glatten Oberflächen frei von Fehlstellen, wie z. B. Kaltfluss oder Poren, produziert werden.

Doch die neue Qualität der Veredelung ist nur die eine Hälfte des optimierten Verfahrens. Der Verzicht auf das Verchromen für die Erzeugung einer glänzenden Oberfläche führt zur Schonung der Umwelt.

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