C-Bügel, Stanzlochstation ,Tünkers ,OEM , Produktion

Für den Antrieb sorgt ein Tünkers-Multikraftzylinder, ein Druckluftzylinder, der die hohe Stanzkraft von 25 kN mittels der im Gehäuse integrierten Kniehebelübersetzung erreicht. Bild: Tünkers

Mit den neun Bausteinen für die Automation hält Tünkers Maschinenbau nach eigenen Angaben ein breites Spektrum an Modulen bereit, die durch individuelle Anpassungen immer wieder neue Herausforderungen meistern. So bekam das Unternehmen die Aufgabe durch einen namhaften deutschen OEM, die vier Löcher für das Nummernschild in den Heckdeckel einzubringen. Natürlich sollte es eine einfache und preiswerte Lösung werden. Auch deshalb entschieden sich die hauseigenen Ingenieure gegen das ursprünglich geplante Konzept, dafür mehrere Stanzzangen zu verwenden. Abgeleitet von den Standard C-Bügeln aus dem Tünkers-Programm wurde lediglich ein C-Bügel kundenspezifisch modifiziert. Die als C-Bügel gestaltete Stanzzange wurde für die weit auseinanderliegenden Lochpunkte mit einer zusätzlichen Säulenführung ausgerüstet.

Für den Antrieb sorgt ein Tünkers-Multikraftzylinder, ein Druckluftzylinder, der die hohe Stanzkraft von 25 kN mittels der im Gehäuse integrierten Kniehebelübersetzung erreicht. Auf einem Ständer mit integrierter Pneumatik-Ventilinsel und aufgesetzter Winkelkonsole kann das Modul so dank individuell angepasstem Werkzeugträger die vier Löcher in einem Arbeitsgang in das 0,8 mm Stahlblech einbringen. Neben der kompakten Bauweise und dem effizienten Prozess war das einfache, wartungsfreie, komplette Antriebssystem mit ein Grund dafür, dass sich der Kunde für die Stanzlochstation von Tünkers entschieden hat, heißt es weiter.