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Die neue Fahrzeuggeometrie des Großstaplers Linde HT100Ds bis HT180Ds bietet dem Fahrer beste Sicht auf Ladung und Fahrweg. Gleichzeitig hat sich das Wartungsintervall mit dem neuen MTU-Dieselmotor auf 750 Betriebsstunden erhöht. Bild: Linde Material Handling

Die neuen Linde-Dieselgroßstapler HT100Ds bis HT180Ds mit hydrodynamischem Antrieb sind eine zweite Baureihe im Traglastbereich von 10 bis 18 t, die Linde Material Handling seinen Kunden als Alternative zum hydrostatischen Antriebskonzept anbietet. Die kompakten Geräte setzen in ihrer Gewichtsklasse Maßstäbe in Sachen Komfort, Sicherheit, betrieblicher Effizienz sowie Wartungsfreundlichkeit, so Linde. Aufgrund der neuen Fahrzeuggeometrie hat der Fahrer jederzeit beste Sicht auf Ladung und Fahrweg und damit ideale Voraussetzungen für schnelles, sicheres Arbeiten. Gleichzeitig hat sich das Wartungsintervall mit dem neuen MTU-Dieselmotor auf 750 Betriebsstunden erhöht. Damit entspricht Linde nach eigenen Angaben auch dem wachsenden Wunsch von Hafenlogistikern und Industrieunternehmen nach möglichst kurzen Stillstandszeiten.

Ihr Einsatzfeld haben die neuen Großstapler im Innen- und Außenbereich und sie eignen sich für unterschiedlichste Transportaufgaben, bei denen schwere Lasten schnell und sicher zu bewegen sind. Damit sich jeder Kunde sein Fahrzeug anwendungsspezifisch zusammenstellen kann, hat Linde bei der Entwicklung besonderen Wert auf ein modulares Grundkonzept gelegt. Die kompakten Kraftpakete mit wahlweise 10, 12, 14, 15, 16 oder 18 t Tragfähigkeit sind mit Motorleistungen von 129, 150 oder optional 170 kW ausgestattet. Überdies sind fast alle Modelle wahlweise mit einem Lastschwerpunkt von 600 oder 1.200 mm verfügbar. Angeboten wird außerdem eine große Zahl an Zinkenverstellgeräten, die sich flexibel auf die jeweilige Transportaufgabe und die Beschaffenheit des Transportgutes einstellen lassen. Für Be- und Entladeprozesse auf schwierigen Untergründen steht beispielsweise ein Zinkenverstellgerät mit Niveauausgleich von ±5 Grad zur Verfügung. Weiterhin kann der Anwender zwischen integrierten, haken- und bolzenbefestigten sowie wellengeführten Gabelzinken auswählen.

Außer ihrer großen Zahl an Optionen und Varianten haben die Großstapler einiges mehr zu bieten: An erster Stelle steht das trotz hoher Tragfähigkeiten kompakte Fahrzeugdesign. Abgasnachbehandlungssystem inklusive Auspuff, Lufteinlass und Kombikühler sind in das dynamische Chassis integriert und gewähren dem Bediener freie Sicht auf die rückwärtige Fahrstrecke. Sicherheit beim Rangieren erhält der Fahrer zudem durch die große Heckscheibe, eine nahezu zentrale Sitzposition und die intuitive Anordnung der Bedienelemente. Beim Anheben der Lasten blickt der Fahrer ungehindert durch das Panorama-Panzerglasdach nach oben auf Gabelzinken und Last. Für hohe Wartungsfreundlichkeit sorgt die Kippkabine in Kombination mit dem eben integrierten Kombikühler. Während sich die Kabine elektrohydraulisch nach vorne kippen lässt, wird der Kombikühler nach hinten führend geöffnet. Dies hat den Vorteil, dass die gekippte Kabine seitlich keinen Platz in Anspruch nimmt und die Servicemonteure von beiden Seiten Zugang zu den Fahrzeugkomponenten im Motorraum haben.

Ergänzt wird das kompakte Fahrzeugdesign durch besonders robuste Komponenten für Mast, Achsen, Hydraulik und Getriebe. Der eingesetzte MTU-Motor mit integrierter Abgasnachbehandlung durch AdBlue und Diesel Exhaust Fluid (DEF) erfüllt die aktuellen Emissionsrichtlinien EU Stufe IV und EPA Tier 4 und arbeitet leise, zuverlässig und kraftstoffsparend. Wartungen sind erst nach 750 Betriebsstunden erforderlich, wodurch er nicht nur servicefreundlicher, sondern auch wirtschaftlicher ist als marktgängige Motoren, die bereits nach rund 500 Betriebsstunden gewartet werden müssen, heißt es.

Zu den Optionen gehört vor allem das Linde SMS (Service Monitoring System). Dieses zeigt dem Fahrer nicht nur wichtige Betriebs- und Nutzungsdaten an, sondern leitet daraus die Serviceintervalle für das jeweilige Fahrzeug ab. Über die reinen Betriebsstunden des Motors hinaus erfasst das System zudem auch, ob das Gerät tatsächlich in Bewegung ist oder der Motor lediglich im Stand läuft. Dementsprechend lässt sich die Zahl der Ölwechsel für Getriebe, Antriebsachse und Hydraulik einsatzspezifisch bestimmen und in Summe deutlich reduzieren, wodurch sich klare Zeit- und Kostenvorteile erschließen, verspricht der Anbieter. Weitere hilfreiche Optionen für die Fahrzeugausstattung sind die 7 Zoll großen Displays in der Fahrerkabine, eine Rückfahrkamera inklusive automatischer Radarrückfahrwarnung sowie zahlreiche Anbaugeräte, die den Transport von sperrigen und langen Gütern vereinfachen.