Laboranten bei einem Zukunftsprojekt von BASF: Der Chemiekonzern setzt auf den Trend zur

Laboranten bei einem Zukunftsprojekt von BASF: Der Chemiekonzern setzt auf den Trend zur Elektromobilität und gründet eine eigene Geschäftseinheit für Batterietechnologie (Bild: BASF).

Der Chemiekonzern BASF will die Entwicklung und Produktion von Batteriematerialien weiter vorantreiben. In Anbetracht der bedeutenden Wachstumsmöglichkeiten auf dem globalen Batteriemarkt werde der Konzern die neue Geschäftseinheit “Battery Materials” aufbauen, kündigte der in Ludwigshafen ansässige Konzern am Mittwoch an.

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–In der neuen Geschäftseinheit will BASF die aktuellen und künftigen Batterie-Aktivitäten für Elektromobilität zusammenführen. Batterien seien die Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität der Zukunft, erklärte der Chemiekonzern. In den kommenden 5 Jahren will BASF – wie bereits angekündigt – einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Forschung, Entwicklung und Produktionsaufbau von Batteriematerialien investieren.

Start der neuen Geschäftseinheit soll der 1. Januar 2012 sein. Operativ arbeiten werde die Einheit in der ersten Jahreshälfte 2012.

Eingebracht werden den Angaben zufolge die bestehenden Batterie-Aktivitäten des Geschäftsbereichs Catalysts, des Unternehmensbereichs Intermediates sowie der BASF Future Business GmbH. Geleitet werde die Geschäftseinheit, die Teil des Unternehmensbereichs Catalysts wird, von Ralf Meixner.

Bosch folgt damit dem eindeutigen Trend, sich dezidiert der Entwicklung und Produktion von Batterien zu widmen. Erst vor kurzem hat der VDMA die Gründung eines eigenen Arbeitskreises zum Thema Batterie-Produktionstechnik verkündet und die Messe München startet eine Messe zum Thema Energiespeicher.