Mapal Grundkörper SLM

In Hybridbauweise wird auf den konventionell gefertigten Grundkörper per SLM der Funktionsbereich aufgebracht. – Quelle: Mapal

Möglich macht dies die additive Fertigung, die bei Mapal in Form des SLM (Selective Laser Melting) zum Einsatz kommt. SLM ist ein pulverbett-basierter Prozess. Loses Metallpulver wird mittels eines Laserstrahls Schicht für Schicht an den Stellen aufgeschmolzen, an denen Material sein soll. Das Bauteil entsteht von unten nach oben.

Auf den konventionell gefertigten Grundkörper wird bei der Herstellung des HTC mit schlanker Kontur in hybrider Bauweise per SLM der Funktionsbereich aufgebracht. Der Spannbereich kann dank der additiven Fertigung sehr nah an der Futterspitze platziert werden, was in der konventionellen Fertigung nicht möglich gewesen wäre. Dies sorgt für einen optimalen Rundlauf von < 3 µm an der Aufnahmebohrung und  < 5 µm bei 2,5 x Durchmesser sowie hoher Formgenauigkeit bei guter Schwingungsdämpfung.

Durch die Dämpfung im System werden Mikroausbrüche an der Schneide gemindert. Das hat längere Standzeiten des Werkzeugs sowie die Schonung der Maschinenspindel zur Folge. Zudem ist durch die additive Fertigung keine Lötverbindung mehr nötig. Diese stellte bisher einen limitierenden Faktor dar.

Das HTC mit schlanker Kontur hat laut Hersteller alle Vorteile der Mapal HTC (HighTorque Chuck) Technologie wobei das „T“ neben der hohen Drehmomentübertragung (Torque) auch für Temperaturbeständigkeit steht. Der große Betriebstemperaturbereich bis 170 °C sorgt für zusätzliche Prozesssicherheit. Die Wuchtgüte liegt bei G=2,5 bei 25.000 Umdrehungen pro Minute.

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