Amada präsentiert auf der EuroBLECH in Hannover die Faserlaser-Technologie der neuen Generation. Zum ersten Mal ist die Baureihe FOL-F NT mit einem Faser-Laser ausgestattet. HAAN (hi). Das Herzstück der Anlagen, der Resonator, erzeugt ein kurzwelliges Laserlicht. Gegenüber einem konventionellen Gas-Laser beträgt die Lichtwellenlänge nur etwa ein Zehntel. Diese technische Besonderheit macht es möglich, das Kupfer, Messing und Titan lassen sich ebenso schneiden wie andere Materialien, deren Verarbeitung bislang schwierig oder nicht möglich war – einschließlich nichtmetallischer Werkstoffe.

Die Baureihe FOL-F NT bietet fast grenzenlose Möglichkeiten und ist für jede Anwendung und Materialbeschaffenheit optimal zu konfigurieren. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit stößt dabei in überaus interessante Dimensionen vor. Möglich sind beispielsweise Schnittgeschwindigkeiten von 60 m/min bei Edelstahl in einer Stärke von 1 mm. Beim Schneiden von Aluminiumblech wird im Vergleich zum konventionellen Laser sogar eine Steigerung der Schneidgeschwindigkeit um den Faktor 2,5 bis 3 erreicht. Zudem ist der Faser-Laser kraftvoll genug, um dicken Baustahl zu schneiden und dabei Rauigkeitswerte zu erzielen, die mit dem CO2-Laser nahezu vergleichbar sind.

Ein energieeffizienter Betrieb und eine vernünftige Ökobilanz gehören heute zu den wichtigen Anforderungen an die Maschinentechnologie, und selbstverständlich spielten diese Faktoren auch bei der Entwicklung des Faser-Lasers von Amada eine zentrale Rolle. Der Faser-Laser zeichnet sich dadurch aus, dass er ohne Warmlaufphase auskommt und seine Energieaufnahme im Standby-Betrieb deutlich geringer ist. Aufgrund der guten Energiebilanz werden nicht nur Resonators im Bereich der Anlage weitgehend freigestellt.

Je nach der konkreten Fertigungsumgebung können so Einsparungen beim Flächenbedarf erzielt werden – ein nicht zu unterschätzender Vorzug auch dann, wenn eine räumliche Neuaufteilung des Produktionsbereichs ansteht. Zudem entfällt bei der Fasertechnologie ein Teil der sonst erforderlichen anlageninternen Optiken, was den Wartungsaufwand erheblich reduziert. Vorstoß zu neuen, schwer schneidbaren Materialien Als Ergänzung zur leistungsfähigen konventionellen Lasertechnologie von Amada versetzt der Faser-Laser Blechbearbeiter in die Lage, ihr Angebotsspektrum zu erweitern: Maximale Energieeffizienz, geringer Flächenbedarf, reduzierter Wartungsaufwand, höchste Produktivität und das Schneiden bislang nicht schneidbarer Werkstoffe – als Ergänzung zu den bewährten CO2-Lasern tritt die neue Faser-Laser-Technologie von Amada an, die Möglichkeiten des Laserschneidens entscheidend zu erweitern.

Halle 12, Stand D 08, F 08

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