Scientific Prototyping LPKF ProtoLaser

Laser für das Entwicklungslabor: LPKF fasst spezielle Verfahren und Lasersysteme im Bereiche Scientific Prototyping zusammen. Bild: LPKF

Keine elektronische Baugruppe kommt in der Entwicklungsphase ohne einen oder mehrere Prototypen aus. Die chemiefreien Verfahren von LPKF helfen Unternehmen dabei, aus ihren Ideen innerhalb kurzer Zeit funktionierende, seriennahe Baugruppen zu machen, heißt es. Bei der Herstellung der Leiterstrukturen helfen Fräsbohrplotter und ProtoLaser. Weitere Verfahren dienen dem Aufbau bis zur fertigen Leiterplatte – einseitig, doppelseitig oder Multilayer mit bis zu acht Lagen.

Der LPKF ProtoLaser LDI ist ein kompaktes Tischgerät, das mikrofluidische Strukturen mit einer Auflösung von nur 1 µm belichtet. Der LPKF ProtoLaser U4 wird im PCB-Bereich eingesetzt, ist aber auch in der Lage Keramiken zu bohren oder zu schneiden, unsichtbare Strukturen auf transparenten TCO-Substraten anzulegen oder dünne organische Schichten zu bearbeiten. Bereits der Vorgänger ist ein unverzichtbarer Helfer in Laboren renommierter Forschungseinrichtungen, so LPKF.

Mit dem LPKF ProtoLaser 3D lassen sich gedruckte Kunststoffkörper mit 3D-Leiterbahnen versehen – die auf der Hannover Messe 2015 vorgestellte BionicAnt von Festo wurde mit dieser Technologie aufgebaut. Weitere Prototyping-Systeme zum Laser-Kunststoffschweißen und ein Laborsystem mit Ultrakurzpulslaser für die kalte Ablation runden das Spektrum ab. Alle Lasersysteme sind besonders kompakt, genügsam und dank leistungsfähiger Systemsoftware einfach zu bedienen, heißt es weiter.

„Wir erhalten regelmäßig Anfragen zur Bearbeitung besonders anspruchsvoller Materialien. Im Bereich Scientific Prototyping sammeln wir das Know-How dazu und entwickeln Antworten auf Basis der Lasertechnologie, die bei LPKF auch in den Industriesystemen zum Einsatz kommt“, sagt Lars Führmann, strategischer Produktmanager LPKF.