Die Möglichkeit, Portale an diesem Bestückungsautomaten bei Bedarf zu ergänzen, war ein wichtiges

Die Möglichkeit, Portale an diesem Bestückungsautomaten bei Bedarf zu ergänzen, war ein wichtiges Entscheidungskriterium. (Bild: Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG)

Mit drei Bestückautomaten der Siplace SX-Serie der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH baut die manufacturing, logistics & services GmbH (ml&s, mlands) ihre SMT-Fertigung aus.
MÜNCHEN (rm). Das Unternehmen aus Greifswald erhöht damit die Kapazität seiner Elektronikfertigung, um das wachsende Auftragsvolumen bewältigen zu können. Gleichzeitig will der Auftragsfertiger seine Flexibilität in der Fertigung besonders komplexer Produkte vergrößern, um diese bei immer häufigeren Produktwechseln in gleichbleibend hoher Qualität fertigen zu können.

Entscheidend für die Auswahl der Siplace-Linie waren für ml&s deren hohe Präzision bei der Bestückung eines umfangreichen Bauteilespektrum und die Möglichkeiten, die Bestückleistung über den Einbau zusätzlicher SX-Wechselportale skalieren zu können.

In Greifswald werden derzeit mehr als 1 300 verschiedene, oft sehr komplexe  Produkte in Losgrößen von 13 bis 100 000 Stück gefertigt – vom kompakten USB-Modul mit kleinen 0201-Komponenten bis hin zu großen Leiterplatten mit Sonderbauteilen für Solargleichrichter. Mit den Bestückautomaten und ihren digitalen Vision-Systemen können neue Produkte jetzt schneller in die Fertigung eingeführt und vom ersten Produkt an mit höherer Genauigkeit bestückt werden.
Mit entscheidend für den Elektronikfertiger waren die Capacity-on-Demand-Fähigkeiten der Bestückautomaten. Vergrößert sich die Nachfrage weiter, werden die SX-Maschinen mit zusätzlichen Portalen aufgerüstet. So kann deren Bestückleistung ohne Umstellung in der Linienkonfiguration und in kurzer Zeit nochmals deutlich erhöht werden.

Auch über den Einsatz zusätzlicher Leihportale lassen sich bei Bedarf zeitkritische Projekte in einem deutlich kürzeren Zeitraum abarbeiten. Damit besteht die Möglichkeit, den Output der Bestückungslinien kurzfristigen Nachfrageschwankungen anzupassen.