Schwarze-Robitec Biegewerkzeug Biegemaschine

Bei der Kopplung von zum Beispiel zehn Rohren kann sich der Verschnitt auf nur noch ein Zehntel reduzieren. – Quelle: Schwarze-Robitec

Bislang waren zur Herstellung kurzer gebogener Rohrkomponenten drei Arbeitsschritte erforderlich: das Kürzen des Rohrs unter Berücksichtigung von Spann- und Handelslängen, der Biegeprozess sowie das finale Abtrennen des Bauteils. Um diesen Prozess deutlich effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten, entwickelte der Rohrbiegemaschinenexperte Schwarze-Robitec eine neue Werkzeuglösung: die ins Biegewerkzeug integrierte Trennvorrichtung. Sie ermöglicht das Biegen und Trennen von Rohrkomponenten aus Handelslängen in einem einzigen Arbeitsschritt. Anwender profitieren von einem um bis zu 90 Prozent reduzierten Materialverschnitt und deutlich verkürzten Produktionszeiten.

Die Serienproduktion von kurzen gebogenen Rohrsystemen muss schnell, exakt und wirtschaftlich ablaufen. Ressourceneffiziente Fertigungsverfahren sind dabei eine wichtige Grundvoraussetzung. Neue Standards setzt Schwarze-Robitec mit der Trennvorrichtung, einem Hackwerkzeug, das in nahezu alle Biegewerkzeuge der High-Performance-Maschinenserie integriert werden kann.

Durch die Kombination der Arbeitsschritte Biegen und Trennen reduzieren Anwender die Produktionszeiten spürbar. Außerdem sinkt der Materialverschnitt um bis zu 90 Prozent. Denn bislang ist es gängige Praxis, die Handelslängen vor dem Biegen auf Fixlängen zu kürzen. Diese beinhalten allerdings auch Spann- und Stützlängen, die für das Biegen kurzer Bauteile unerlässlich sind. Sie müssen im Anschluss an die Umformung auf externen Trennvorrichtungen wieder abgetrennt werden. So durchlaufen die Bauteile drei verschiedene Arbeitsschritte.

Davon abgesehen ist der Materialverschnitt enorm. Nicht selten entstehen beispielsweise bei der Produktion von Krümmerrohren je nach Biegesystem bis zu 100 mm Verschnitt pro Bauteil. Mit dem integrierten Hackwerkzeug sinkt dieser Kostentreiber spürbar.

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